RSV bietet Basis-Info für kommunale Entscheider

Broschüre: Umweltschutz mit Tiefgang

Hamburg, 2. Oktober 2018. "Umweltschutz mit Tiefgang" – so lautet der Titel einer Broschüre, die nun der Rohrleitungssanierungsverband (RSV) herausgegeben hat.

Das Ziel: Menschen informieren, die in kommunalen Gremien über Sanierungsprojekte entscheiden.Welche Erfahrungen haben kommunale Auftraggeber mit grabenlosen Sanierungsverfahren? Wie läuft eine Sanierung ab? Wie steht es um die Umweltverträglichkeit von Schlauchlinern? Antworten auf diese Fragen gibt das zwölfseitige Informationspapier "Umweltschutz mit Tiefgang", das der RSV kostenlos für Netzbetreiber und Entscheider aus Kommunalparlamenten anbietet. Als digitale Version steht die Broschüre auf der Website des RSV zum Herunterladen bereit (www.rsv-ev.de).

"Grundlage schaffen"

"In vielen Städten und Gemeinden sind grabenlose Technologien inzwischen Standard. Allerdings gibt es immer wieder – auf unterschiedlichsten Ebenen – Skepsis und Informationsbedarf zu den enormen Chancen, die grabenlose Kanal- und Schachtsanierungstechnologien mit sich bringen. Hier möchte der RSV einfach eine Grundlage schaffen", sagt Andreas Haacker, Vorsitzender des Rohrleitungssanierungsverbandes.

 

Dass es einen hohen Aufklärungsbedarf gibt, sei nachvollziehbar. Haacker: "Unsere Mitgliedsunternehmen agieren weitgehend im Verborgenen – zumeist ohne Straßensperrungen oder öffentlich wahrnehmbare Erdbewegungen. Das führt dazu, dass die grabenlose Sanierung bei vielen Menschen weitgehend unbekannt ist. Wir möchten als RSV eine unabhängige Information über die kostengünstigen grabenlosen Techniken anzubieten."

Netzbetreiber berichten von ihren Erfahrungen

Die Informationsbroschüre enthält allgemeine neutrale Informationen über den exemplarischen Ablauf einer Kanalsanierungsmaßnahme, den zeitlichen Bedarf und Qualitätsanforderungen, ohne für bestimmte Verfahren oder Unternehmen zu werben. Es wurden Zitate von Netzbetreibern zusammengestellt, die ihr Statement zu ihren konkreten Erfahrungen abgegeben haben. "Es war nicht schwer, hierfür aus allen Teilen Deutschlands Zitatgeber zu finden, die uns ihre Erfahrungen geschildert haben", sagt Haacker.

 

Die Informationsschrift ist mit Angabe der Stückzahl per Mail an info@rsv-ev.de bestellbar.

Pressekontakt

RSV-Rohrleitungssanierungsverband e.V.
Dipl.-Ing. Andreas Haacker, Vorstandsvorsitzender

Tel.: 040 18071911

info@rsv-ev.de

www.rsv-ev.de

Bilder (Abdruck lizenz- und honorarfrei):

 

Präsentieren die Broschüre "Umweltschutz mit Tiefgang" (v. links): Wolfram Kopp (RSV-Vorstand), Charlotte Sander (Organisatorin der Geschäftsstelle) und Andreas Haacker (RSV-Vorstandsvorsitzender).

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Der RSV macht in Hamburg fest

 

Der neue Sitz des RSV in der Hamburger Hafencity befindet sich in einer ehemaligen Kammfabrik an der Shanghaiallee.

Der neue Sitz des RSV an der Shanghaiallee 9 in der Hamburger Hafencity

Hamburg, 2.10.2018 – Der Rohrleitungssanierungsverband (RSV) kehrt zurück zu seinen Wurzeln: In der Hamburger Hafencity richtet der Verband zurzeit die künftige Geschäftsstelle ein. In der Hansestadt war der Verband vor 26 Jahren gegründet worden.

Seit dem 1. Oktober ist der RSV unter der Adresse Shanghaiallee 9, 20457 Hamburg erreichbar. Der neue Heimathafen des Verbandes befindet sich im 3. Stock eines modernisierten Backsteingebäudes, einer ehemaligen Kammfabrik. In der Immobilie sind rund ein Dutzend Unternehmen angesiedelt, die sich die Büroinfrastruktur – wie zum Beispiel Empfang und Besprechungsraum – teilen. Der neue Standort liegt unweit der Elbe auf der Rückseite des "Spiegel", umgeben von Firmenzentralen, Hotels, Event-Locations und der Hafencity Universität.

"Die Lage ist ideal", konstatieren die Vorstände Andreas Haacker, Torsten Schamer und Wolfram Kopp, die mehrere Alternativen für einen RSV-Standort abgewägt hatten. Der Vorstand hatte sich mit Unterstützung des Strategieausschusses des RSV dafür ausgesprochen, eine langfristige Adresse in einer deutschen Großstadt zu errichten – unabhängig von der personellen Besetzung einer Geschäftsführung oder des jeweils amtierenden Vorstands. In den vergangenen Monaten war die Interimsgeschäftsstelle im Unternehmen Siebert + Knipschild in Oststeinbek angesiedelt, wo der RSV-Vorstandsvorsitzende Andreas Haacker als Geschäftsführer tätig ist.

Einen Geschäftsführer des RSV soll es vorerst nicht geben – wohl aber eine feste Mitarbeiterin für das Backoffice, in dem die Verwaltungsarbeit des Verbandes organisiert wird. "Wir werden den Mitgliedern in der Mitgliederversammlung vorschlagen, die Geschäftsstelle auf diese Weise unabhängig von der Besetzung des Vorstandes weiterzuführen", erklärt Vorstandsvorsitzender Andreas Haacker. Die Verantwortung für die Geschäftsstelle und die repräsentativen Aufgaben wird der Vorstand zukünftig übernehmen.

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Andreas Haacker

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Druckfähiges Format: Vorstand und Organisatorin in der RSV-Geschäftsstelle

Druckfähiges Format: Hafencity Shanghaiallee 9

 

 

RSV bezieht neues Büro in der Hafencity
Wolfram Kopp (RSV-Vorstand), Charlotte Sander (Organisatorin der Geschäftsstelle) und Andreas Haacker (Vorstandsvorsitzender) im neuen Büro des RSV.

rbv und RSV: Netzwerk für mehr Gewicht in Leitungsbau und Sanierung

Die Unterzeichner des Memorandums of Unterstanding
Dipl.-Ing. Andreas Haacker (l. u.) und Dipl.-Ing. (FH) Fritz Eckard Lang (r. u.) unterzeichneten im Beisein von Dipl.-Ing. Torsten Schamer, RSV-Vorstandsmitglied, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dieter Hesselmann, Hauptgeschäftsführer des rbv, und Dipl.-Ing. (FH) Man

13.02.2018 - Ressourcen nutzen, innovative Technologien vorantreiben, mehr Aufmerksamkeit für zwei starke Organisationen schaffen: Mit einer Absichtserklärung haben Rohrleitungsbauverband (rbv) und Rohrleitungssanierungsverband (RSV) Ende Januar den Weg für künftige gemeinsame Projekte geebnet.


Laut der Erklärung, die am Rande der 25. Tagung Leitungsbau in Berlin abgeschlossen wurde, soll noch in diesem Jahr ein entsprechender Kooperationsvertrag unterzeichnet werden. Ziel der angestrebten Zusammenarbeit sei es, den größtmöglichen Nutzen für die Mitglieder beider Organisationen zu generieren, heißt es in dem Memorandum of Understanding (MoU).


Gemeinsam für eine hochwertige Infrastruktur


„Das Memorandum und die damit angestrebte enge Kooperation mit dem RSV sind ein weiterer wichtiger Baustein hin zu einem gemeinsamen Sprachrohr des Leitungsbaus“, so Dipl.-Ing. (FH) Fritz Eckard Lang, Präsident des rbv, anlässlich der Unterzeichnung des MoU. „Wir wollen unseren Unternehmen durch gemeinsame Aktivitäten zu mehr Gewicht verhelfen. Denn sie eint ein Interesse von gesellschaftlicher Bedeutung: nachhaltige Technologien voranzutreiben und mehr Aufmerksamkeit für eine generationengerechte leitungsgebundene Infrastruktur zu schaffen“, ergänzt RSV-Vorstandsvorsitzender Dipl.-Ing. Andreas Haacker.


Lobbyarbeit für alle Unternehmen


Beispiel für eine mögliche Kooperation sei ein gemeinsames technisches Lobbying auf europäischer Ebene, erklärten beide Verbändechefs. Deutsche Qualitätsstandards seien oftmals Basis für die europäische Normung. Durch eine enge Zusammenarbeit der Organisationen im Bau, der Sanierung und der Instandhaltung von Leitungen könnten die gemeinsamen Interessen aller Unternehmen in der Leitungsbranche nachhaltig gewahrt werden.

Rohrsanierer wählen neuen Vorstand

Andreas Haacker Vorstandsvorsitzender

Nackenheim, 13. Februar 2017. Der Rohrleitungssanierungsverband (RSV) hat einen neuen Vorstand:  Andreas Haacker ist bei der turnusgemäßen Sitzung des Verbandes in Oldenburg Anfang Februar zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt worden. Der 55-jährige ist Geschäftsführer des Prüfinstituts Siebert + Knipschild in Oststeinbek. Neuer Stellvertreter ist  Torsten Schamer, Geschäftsführer bei Arkil Inpipe in Hannover. Als Stellvertreter wiedergewählt wurde Wolfram Kopp, Niederlassungsleiter bei Swietelsky-Faber  in Blomberg.

Christian Waitz, Geschäftsführer von Brochier in Nürnberg, stellte sich nach acht Jahren als Vorsitzender nicht wieder zur Wahl; auch der bisherige Stellvertreter Frederik Lipskoch (Wavin, Twist) trat nicht erneut an.

Der neue RSV-Vorstand will jetzt das Profil des RSV weiter schärfen: In der letzten Jahren habe es ausgeprägte Neuentwicklungen bei Technologien und Produkten gegeben. Entsprechend müssten die Regelwerke überarbeitet und ergänzt werden.

Haacker dankte dem bisherigen Vorstand, die Öffnung des RSV vorangetrieben und damit die Tür für die Zukunft geöffnet zu haben: „Der RSV ist heute in der glücklichen Lage, dass nicht nur ausführende Unternehmen, sondern auch beratende Ingenieure, Hersteller und Materialprüfer zu seinen Mitgliedern zählen.“ Ihre Nähe zu neuen Produkten und Anwendungen und ihre hohe Innovationskraft seien die besten Voraussetzungen für eine zügige Aktualisierung und Neuentwicklung von Merkblättern. Insbesondere neue  Sanierungstechniken - zum Beispiel Entwicklungen im Druckrohrbereich - sollen berücksichtigt werden.

Darüber hinaus will Haacker auch die Zusammenarbeit von Auftraggebern, Planern, Herstellern, ausführenden Unternehmen und Materialprüfinstituten ebenso weiter fördern wie die Kooperation mit anderen Verbänden: "Deutschlands Hersteller von Liningsystemen sind Vorreiter bei neuen Technologien und genießen international ein hohes Ansehen. Die ausführenden Unternehmen in unserem Verband, die allesamt zertifiziert sind, garantieren zudem eine hohe Sanierungsqualität", erklärte Haacker. Die Leistungsfähigkeit der Sanierungsverfahren in der öffentlichen Wahrnehmung hervorzuheben, sei eine Aufgabe, der sich der Verband verstärkt widmen möchte.