RSV informiert über Corona-Virus

(29.02.2020) Zur Frage der Infektionsgefahr bei Arbeiten im Kanal stellt der Rohrleitungssanierungsverband fest: Das Coronavirus verbreitet sich nach aktuellen Kenntnissen nicht über Fäkalien, sondern über Tröpfchen von Mensch zu Mensch. Eine offizielle Stellungnahme dazu, ob insbesondere Arbeiten wie Fräs-, Spül- und Schleifarbeiten bei Sanierungen ein erhöhtes Risiko darstellen, hat der Verband bei den Berufsgenossenschaften angefragt.

Der Verband geht auch der Frage nach, ob eine direkte Ansteckungsgefahr durch den Kontakt mit Fäkalien aus dem Abwasser bestehen kann. Professor Christian Drosten vom Berliner Universitätsklinikum Charité, der zum Thema SARS-CoV-2 forscht, hat sich dazu in den Medien geäußert. In keinem Fall habe man mit dem Viruserbgut, das aus dem Stuhl Erkrankter stammt, Zellkulturen infizieren können, erklärt Drosten unter anderem in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“. Dies sei „eine gute Nachricht hinsichtlich Krankenhaushygiene und Infektionskontrolle“. Vielmehr werde das Coronavirus über den Rachen und über die Lunge übertragen. Ein hörenswertes Interview mit Drosten ist in der ARD-Mediathek zu finden.

Erfahrungen mit Abwasser in Rheinland-Pfalz

Bereits im Fall der erkrankten China-Rückkehrer, die Anfang Februar in einer Bundeswehr-Kaserne in Germersheim untergebracht wurden, hatte es Sorge über eine mögliche Ansteckung über das Abwasser gegeben. Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium gab Entwarnung. Laut der Zeitung Rheinpfalzwisse man, „dass von Abwasser, das mit solchen Krankheitserregern belastet ist und nach den in Deutschland allgemein für die gewöhnliche Abwasserentsorgung geltenden technischen Regeln entsorgt wird, keine Gefahr für die menschliche Gesundheit ausgeht.“

Offizielle Informationsquellen der Behörden

Bei konkreten Erkrankungsfällen sind die Gesundheitsämter der jeweiligen Kommunen zuständig, die den jeweiligen Landesministerien unterstehen. Auf Bundesebene verantwortet das Robert-Koch-Institut die Infektionskontrolle als Behörde des Bundesministeriums für Gesundheit. Alle Stellen geben auf ihren Internetseiten aktuelle Hinweise und informieren über die Vorsichtsmaßnahmen, die die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen sollen. Hier sind auch Hinweise für Arbeitgeber gegeben, um im Berufsalltag eine Ansteckung zu vermeiden – etwa durch gründliches Händewaschen und der Empfehlung, sich nicht mit der Hand ins Gesicht zu fassen.

DGUV informiert Berufsgruppen über Schutzmaßnahmen

Der Spitzenverband der Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) gibt außerdem Hilfestellung für Unternehmen im Bereich der Pandemieplanung. Laut DGUV gilt für Berufsgruppen wie Ärzte, Pflegekräfte oder Laborpersonal, die durch ihre Tätigkeit mit dem Virus in Kontakt kommen, die „Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit Biologischen Arbeitsstoffen“ (BioStoffV) und die einschlägigen Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA). „Nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse reichen die dort beschriebenen Maßnahmen aus“, heißt es auf der Website der DGUV. In der vierstufigen Skala der Risikogruppen ist das Virus wird in der Risikogruppe drei eingestuft. Dabei handelt es sich um "Biostoffe, die eine schwere Krankheit beim Menschen hervorrufen und eine ernste Gefahr für Beschäftigte darstellen können; die Gefahr einer Verbreitung in der Bevölkerung kann bestehen, doch ist normalerweise eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung möglich".

Arbeitsschutzmaßnahmen der BG ETEM

Die für den Arbeitsschutz im Kanal zuständige Berufsgenossenschaft BG ETEM hat bisher keine gesonderten Hinweise für die Berufsgruppe der im Kanal tätigen Arbeitskräfte zum Coronavirus ausgegeben. Der RSV hat eine aktuelle Anfrage gestellt und wird die Antwort an dieser Stelle einarbeiten. Die BG ETEM hat Regeln zum Arbeitsschutz bei Arbeiten in der Kanalisation herausgegeben.

RSV-Vorsitzender Andreas Haacker mahnt alle Beteiligten zu einer besonnen Kommunikation und erhöhte Aufmerksamkeit: „Das Coronavirus wird uns voraussichtlich noch monatelang oder sogar jahrelang beschäftigen.“

Sie haben Fragen?

Arbeitgeber, die Fragen haben – etwa zu bestimmten Tätigkeiten sowie zu bestimmten Arbeiten – können diese an uns senden. Wir werden sie sammeln und an die entsprechenden Stellen weiterleiten.

 

Bildunterschrift: Die Verbreitung von Viren über den Kanal nimmt der RSV jetzt in den Fokus. Foto von Anna Shvets von Pexels

 

 

Kontakt:

Rohrleitungssanierungsverband e. V.

Shanghaiallee 9

20457 Hamburg

040 21074167

presse@rsv-ev.de

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RSV und rbv unterzeichnen Kooperationsvertrag

Köln/Hamburg, 29. November - Synergien heben und gemeinsam für die Belange der Rohrleitungsinfrastruktur eintreten – das ist das Ziel der Kooperation zwischen dem Rohrleitungsbauverband (rbv) und dem Rohrleitungssanierungsverband (RSV). Mit einem Vertrag besiegelten beide Verbände nun eine engere Zusammenarbeit.

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Merkblatt zum Druckrohr-Schlauchlining veröffentlicht

28.06.2019 - Mit dem Merkblatt 1.2 hat der Rohrleitungssanierungsverband (RSV) erstmals einen Standard zur Renovierung von Druckrohrleitungen definiert. In dem neuen Papier werden alle Aspekte des Druckschlauchliner-Verfahrens für diesen Spezialbereich beschrieben. Das Merkblatt steht Kommunen, Netzbetreibern, ausführenden Unternehmen und Ingenieurbüros zur Verfügung, zum Beispiel als Basis für Planung und Ausschreibungen.

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RSV gestaltet Vortragsprogramm bei der RO-KA-TECH mit

Kassel, 24. Januar 2019 – Die diesjährige RO-KA-TECH wird neben der Fachausstellung ein Vortragsprogramm zu grabenlosen Technologien anbieten. Dies gab der Organisator der Messe, der Verband der Rohr- und Kanaltechnik (VDRK), jetzt bekannt. Unter dem Titel "Sanierung 2020-2030 – Quo vadis?" beteiligen sich Experten mehrerer Verbände – RSV, VSB, rbv und GSTT – gemeinsam mit dem VDRK an der Themengestaltung. Die RO-KA-TECH findet vom 8. bis 10. Mai 2019 in Kassel statt.

"Wir wissen aus den früheren Veranstaltungen, dass die RO-KA-TECH nicht nur wegen der hochkarätigen Innovationen der ausstellenden Firmen geschätzt wird. Vielen ist es auch wichtig, dass sie sich zusätzlich in Vorträgen auf den neuesten Stand der Entwicklungen bringen können", erklärt Ralph Sluke, Geschäftsführer des VDRK.

 

Das Programm wird im Obergeschoss der Messe stattfinden, und zwar am Mittwoch, 8. Mai, und Donnerstag, 9. Mai 2019. Geplant sind insgesamt zwölf Referentenbeiträge zwischen 10.30 und 14.30 Uhr. "So bleibt Zeit genug, um vorher und nachher auf der Messe zu verweilen. Die Teilnehmer sollen aber außerdem die Gelegenheit haben, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen – auch das gehört zu einem Messebesuch dazu", erklärt Sluke.

Aktuelle Entwicklungen bei grabenlosen Sanierungstechnologien, Ausschreibungen, Regelwerken und der Qualitätssicherung stehen während der zwei Vortragstage auf der Tagesordnung. Auch zu den Themen Fachkräftegewinnung und Building Information Modeling (BIM) konnten kompetente Redner gewonnen werden. Es ist geplant, das Vortragsprogramm der RO-KA-TECH als Fortbildung anerkennen zu lassen.

 Verbände stellen Programm gemeinsam auf die Beine

Besonders innovativ ist das Programm insofern, dass die Veranstaltung durch führende Verbände initiiert wurde. Der Rohrleitungssanierungsverband (RSV), die German Society for Trenchless Technologies (GSTT), der Rohrleitungsbauverband (rbv) und der Verband zertifizierter Sanierungs-Berater für Entwässerungssysteme (VSB) tragen zusammen mit dem VDRK durch ihre Experten dazu bei.

 Die Vortragsthemen sind unter www.rokatech.deonline abrufbar. Auf der Website können die Eintrittskarten für das Tagungsprogramm – ebenso wie die Eintrittskarten für die RO-KA-TECH selbst – direkt erworben werden. Die Zahl der Teilnehmer für die Vorträge ist begrenzt, eine rechtzeitige Buchung wird empfohlen.

 

 

 

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Broschüre für Entscheider: "Umweltschutz mit Tiefgang"

28. September 2018 - Die Broschüre steht in der neuesten Version zum Download bereit. Sie kann ab sofort bestellt werden unter oder an info@rsv-ev.de

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RO-KA-TECH Tagungsprogramm: RSV ist Mitveranstalter

 

Kassel, 24. Januar 2019 – Die diesjährige RO-KA-TECH wird neben der Fachausstellung ein Vortragsprogramm zu grabenlosen Technologien anbieten. Dies gab der Organisator der Messe, der Verband der Rohr- und Kanaltechnik (VDRK), jetzt bekannt. Unter dem Titel "Sanierung 2020-2030 – Quo vadis?" beteiligen sich Experten mehrerer Verbände – RSV, VSB, rbv und GSTT – gemeinsam mit dem VDRK an der Themengestaltung. Die RO-KA-TECH findet vom 8. bis 10. Mai 2019 in Kassel statt.

"Wir wissen aus den früheren Veranstaltungen, dass die RO-KA-TECH nicht nur wegen der hochkarätigen Innovationen der ausstellenden Firmen geschätzt wird. Vielen ist es auch wichtig, dass sie sich zusätzlich in Vorträgen auf den neuesten Stand der Entwicklungen bringen können", erklärt Ralph Sluke, Geschäftsführer des VDRK.

Das Programm wird im Obergeschoss der Messe stattfinden, und zwar am Mittwoch, 8. Mai, und Donnerstag, 9. Mai 2019. Geplant sind insgesamt zwölf Referentenbeiträge zwischen 10.30 und 14.30 Uhr. "So bleibt Zeit genug, um vorher und nachher auf der Messe zu verweilen. Die Teilnehmer sollen aber außerdem die Gelegenheit haben, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen – auch das gehört zu einem Messebesuch dazu", erklärt Sluke.

Aktuelle Entwicklungen bei grabenlosen Sanierungstechnologien, Ausschreibungen, Regelwerken und der Qualitätssicherung stehen während der zwei Vortragstage auf der Tagesordnung. Auch zu den Themen Fachkräftegewinnung und Building Information Modeling (BIM) konnten kompetente Redner gewonnen werden. Es ist geplant, das Vortragsprogramm der RO-KA-TECH als Fortbildung anerkennen zu lassen.

 Verbände stellen Programm gemeinsam auf die Beine

Besonders innovativ ist das Programm insofern, dass die Veranstaltung durch führende Verbände initiiert wurde. Der Rohrleitungssanierungsverband (RSV), die German Society for Trenchless Technologies (GSTT), der Rohrleitungsbauverband (rbv) und der Verband zertifizierter Sanierungs-Berater für Entwässerungssysteme (VSB) tragen zusammen mit dem VDRK durch ihre Experten dazu bei.

 Die Vortragsthemen sind unter www.rokatech.deonline abrufbar. Auf der Website können die Eintrittskarten für das Tagungsprogramm – ebenso wie die Eintrittskarten für die RO-KA-TECH selbst – direkt erworben werden. Die Zahl der Teilnehmer für die Vorträge ist begrenzt, eine rechtzeitige Buchung wird empfohlen.

 

 

RSV bietet Basis-Info für kommunale Entscheider

Broschüre: Umweltschutz mit Tiefgang

Hamburg, 2. Oktober 2018. "Umweltschutz mit Tiefgang" – so lautet der Titel einer Broschüre, die nun der Rohrleitungssanierungsverband (RSV) herausgegeben hat.

Das Ziel: Menschen informieren, die in kommunalen Gremien über Sanierungsprojekte entscheiden.Welche Erfahrungen haben kommunale Auftraggeber mit grabenlosen Sanierungsverfahren? Wie läuft eine Sanierung ab? Wie steht es um die Umweltverträglichkeit von Schlauchlinern? Antworten auf diese Fragen gibt das zwölfseitige Informationspapier "Umweltschutz mit Tiefgang", das der RSV kostenlos für Netzbetreiber und Entscheider aus Kommunalparlamenten anbietet. Als digitale Version steht die Broschüre auf der Website des RSV zum Herunterladen bereit (www.rsv-ev.de).

"Grundlage schaffen"

"In vielen Städten und Gemeinden sind grabenlose Technologien inzwischen Standard. Allerdings gibt es immer wieder – auf unterschiedlichsten Ebenen – Skepsis und Informationsbedarf zu den enormen Chancen, die grabenlose Kanal- und Schachtsanierungstechnologien mit sich bringen. Hier möchte der RSV einfach eine Grundlage schaffen", sagt Andreas Haacker, Vorsitzender des Rohrleitungssanierungsverbandes.

 

Dass es einen hohen Aufklärungsbedarf gibt, sei nachvollziehbar. Haacker: "Unsere Mitgliedsunternehmen agieren weitgehend im Verborgenen – zumeist ohne Straßensperrungen oder öffentlich wahrnehmbare Erdbewegungen. Das führt dazu, dass die grabenlose Sanierung bei vielen Menschen weitgehend unbekannt ist. Wir möchten als RSV eine unabhängige Information über die kostengünstigen grabenlosen Techniken anzubieten."

Netzbetreiber berichten von ihren Erfahrungen

Die Informationsbroschüre enthält allgemeine neutrale Informationen über den exemplarischen Ablauf einer Kanalsanierungsmaßnahme, den zeitlichen Bedarf und Qualitätsanforderungen, ohne für bestimmte Verfahren oder Unternehmen zu werben. Es wurden Zitate von Netzbetreibern zusammengestellt, die ihr Statement zu ihren konkreten Erfahrungen abgegeben haben. "Es war nicht schwer, hierfür aus allen Teilen Deutschlands Zitatgeber zu finden, die uns ihre Erfahrungen geschildert haben", sagt Haacker.

 

Die Informationsschrift ist mit Angabe der Stückzahl per Mail an info@rsv-ev.de bestellbar.

Pressekontakt

RSV-Rohrleitungssanierungsverband e.V.
Dipl.-Ing. Andreas Haacker, Vorstandsvorsitzender

Tel.: 040 18071911

info@rsv-ev.de

www.rsv-ev.de

Bilder (Abdruck lizenz- und honorarfrei):

 

Präsentieren die Broschüre "Umweltschutz mit Tiefgang" (v. links): Wolfram Kopp (RSV-Vorstand), Charlotte Sander (Organisatorin der Geschäftsstelle) und Andreas Haacker (RSV-Vorstandsvorsitzender).

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Der RSV macht in Hamburg fest

 

Der neue Sitz des RSV in der Hamburger Hafencity befindet sich in einer ehemaligen Kammfabrik an der Shanghaiallee.

Der neue Sitz des RSV an der Shanghaiallee 9 in der Hamburger Hafencity

Hamburg, 2.10.2018 – Der Rohrleitungssanierungsverband (RSV) kehrt zurück zu seinen Wurzeln: In der Hamburger Hafencity richtet der Verband zurzeit die künftige Geschäftsstelle ein. In der Hansestadt war der Verband vor 26 Jahren gegründet worden.

Seit dem 1. Oktober ist der RSV unter der Adresse Shanghaiallee 9, 20457 Hamburg erreichbar. Der neue Heimathafen des Verbandes befindet sich im 3. Stock eines modernisierten Backsteingebäudes, einer ehemaligen Kammfabrik. In der Immobilie sind rund ein Dutzend Unternehmen angesiedelt, die sich die Büroinfrastruktur – wie zum Beispiel Empfang und Besprechungsraum – teilen. Der neue Standort liegt unweit der Elbe auf der Rückseite des "Spiegel", umgeben von Firmenzentralen, Hotels, Event-Locations und der Hafencity Universität.

"Die Lage ist ideal", konstatieren die Vorstände Andreas Haacker, Torsten Schamer und Wolfram Kopp, die mehrere Alternativen für einen RSV-Standort abgewägt hatten. Der Vorstand hatte sich mit Unterstützung des Strategieausschusses des RSV dafür ausgesprochen, eine langfristige Adresse in einer deutschen Großstadt zu errichten – unabhängig von der personellen Besetzung einer Geschäftsführung oder des jeweils amtierenden Vorstands. In den vergangenen Monaten war die Interimsgeschäftsstelle im Unternehmen Siebert + Knipschild in Oststeinbek angesiedelt, wo der RSV-Vorstandsvorsitzende Andreas Haacker als Geschäftsführer tätig ist.

Einen Geschäftsführer des RSV soll es vorerst nicht geben – wohl aber eine feste Mitarbeiterin für das Backoffice, in dem die Verwaltungsarbeit des Verbandes organisiert wird. "Wir werden den Mitgliedern in der Mitgliederversammlung vorschlagen, die Geschäftsstelle auf diese Weise unabhängig von der Besetzung des Vorstandes weiterzuführen", erklärt Vorstandsvorsitzender Andreas Haacker. Die Verantwortung für die Geschäftsstelle und die repräsentativen Aufgaben wird der Vorstand zukünftig übernehmen.

Pressekontakt

RSV-Rohrleitungssanierungsverband e.V.

Andreas Haacker

Tel.: 040 18071911

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Druckfähiges Format: Vorstand und Organisatorin in der RSV-Geschäftsstelle

Druckfähiges Format: Hafencity Shanghaiallee 9

 

 

rbv und RSV: Netzwerk für mehr Gewicht in Leitungsbau und Sanierung

Die Unterzeichner des Memorandums of Unterstanding
Dipl.-Ing. Andreas Haacker (l. u.) und Dipl.-Ing. (FH) Fritz Eckard Lang (r. u.) unterzeichneten im Beisein von Dipl.-Ing. Torsten Schamer, RSV-Vorstandsmitglied, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dieter Hesselmann, Hauptgeschäftsführer des rbv, und Dipl.-Ing. (FH) Man

13.02.2018 - Ressourcen nutzen, innovative Technologien vorantreiben, mehr Aufmerksamkeit für zwei starke Organisationen schaffen: Mit einer Absichtserklärung haben Rohrleitungsbauverband (rbv) und Rohrleitungssanierungsverband (RSV) Ende Januar den Weg für künftige gemeinsame Projekte geebnet.


Laut der Erklärung, die am Rande der 25. Tagung Leitungsbau in Berlin abgeschlossen wurde, soll noch in diesem Jahr ein entsprechender Kooperationsvertrag unterzeichnet werden. Ziel der angestrebten Zusammenarbeit sei es, den größtmöglichen Nutzen für die Mitglieder beider Organisationen zu generieren, heißt es in dem Memorandum of Understanding (MoU).


Gemeinsam für eine hochwertige Infrastruktur


„Das Memorandum und die damit angestrebte enge Kooperation mit dem RSV sind ein weiterer wichtiger Baustein hin zu einem gemeinsamen Sprachrohr des Leitungsbaus“, so Dipl.-Ing. (FH) Fritz Eckard Lang, Präsident des rbv, anlässlich der Unterzeichnung des MoU. „Wir wollen unseren Unternehmen durch gemeinsame Aktivitäten zu mehr Gewicht verhelfen. Denn sie eint ein Interesse von gesellschaftlicher Bedeutung: nachhaltige Technologien voranzutreiben und mehr Aufmerksamkeit für eine generationengerechte leitungsgebundene Infrastruktur zu schaffen“, ergänzt RSV-Vorstandsvorsitzender Dipl.-Ing. Andreas Haacker.


Lobbyarbeit für alle Unternehmen


Beispiel für eine mögliche Kooperation sei ein gemeinsames technisches Lobbying auf europäischer Ebene, erklärten beide Verbändechefs. Deutsche Qualitätsstandards seien oftmals Basis für die europäische Normung. Durch eine enge Zusammenarbeit der Organisationen im Bau, der Sanierung und der Instandhaltung von Leitungen könnten die gemeinsamen Interessen aller Unternehmen in der Leitungsbranche nachhaltig gewahrt werden.

Rohrsanierer wählen neuen Vorstand

Andreas Haacker Vorstandsvorsitzender

Nackenheim, 13. Februar 2017. Der Rohrleitungssanierungsverband (RSV) hat einen neuen Vorstand:  Andreas Haacker ist bei der turnusgemäßen Sitzung des Verbandes in Oldenburg Anfang Februar zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt worden. Der 55-jährige ist Geschäftsführer des Prüfinstituts Siebert + Knipschild in Oststeinbek. Neuer Stellvertreter ist  Torsten Schamer, Geschäftsführer bei Arkil Inpipe in Hannover. Als Stellvertreter wiedergewählt wurde Wolfram Kopp, Niederlassungsleiter bei Swietelsky-Faber  in Blomberg.

Christian Waitz, Geschäftsführer von Brochier in Nürnberg, stellte sich nach acht Jahren als Vorsitzender nicht wieder zur Wahl; auch der bisherige Stellvertreter Frederik Lipskoch (Wavin, Twist) trat nicht erneut an.

Der neue RSV-Vorstand will jetzt das Profil des RSV weiter schärfen: In der letzten Jahren habe es ausgeprägte Neuentwicklungen bei Technologien und Produkten gegeben. Entsprechend müssten die Regelwerke überarbeitet und ergänzt werden.

Haacker dankte dem bisherigen Vorstand, die Öffnung des RSV vorangetrieben und damit die Tür für die Zukunft geöffnet zu haben: „Der RSV ist heute in der glücklichen Lage, dass nicht nur ausführende Unternehmen, sondern auch beratende Ingenieure, Hersteller und Materialprüfer zu seinen Mitgliedern zählen.“ Ihre Nähe zu neuen Produkten und Anwendungen und ihre hohe Innovationskraft seien die besten Voraussetzungen für eine zügige Aktualisierung und Neuentwicklung von Merkblättern. Insbesondere neue  Sanierungstechniken - zum Beispiel Entwicklungen im Druckrohrbereich - sollen berücksichtigt werden.

Darüber hinaus will Haacker auch die Zusammenarbeit von Auftraggebern, Planern, Herstellern, ausführenden Unternehmen und Materialprüfinstituten ebenso weiter fördern wie die Kooperation mit anderen Verbänden: "Deutschlands Hersteller von Liningsystemen sind Vorreiter bei neuen Technologien und genießen international ein hohes Ansehen. Die ausführenden Unternehmen in unserem Verband, die allesamt zertifiziert sind, garantieren zudem eine hohe Sanierungsqualität", erklärte Haacker. Die Leistungsfähigkeit der Sanierungsverfahren in der öffentlichen Wahrnehmung hervorzuheben, sei eine Aufgabe, der sich der Verband verstärkt widmen möchte.