rbv und RSV: Netzwerk für mehr Gewicht in Leitungsbau und Sanierung

Die Unterzeichner des Memorandums of Unterstanding
Dipl.-Ing. Andreas Haacker (l. u.) und Dipl.-Ing. (FH) Fritz Eckard Lang (r. u.) unterzeichneten im Beisein von Dipl.-Ing. Torsten Schamer, RSV-Vorstandsmitglied, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dieter Hesselmann, Hauptgeschäftsführer des rbv, und Dipl.-Ing. (FH) Man

13.02.2018 - Ressourcen nutzen, innovative Technologien vorantreiben, mehr Aufmerksamkeit für zwei starke Organisationen schaffen: Mit einer Absichtserklärung haben Rohrleitungsbauverband (rbv) und Rohrleitungssanierungsverband (RSV) Ende Januar den Weg für künftige gemeinsame Projekte geebnet.


Laut der Erklärung, die am Rande der 25. Tagung Leitungsbau in Berlin abgeschlossen wurde, soll noch in diesem Jahr ein entsprechender Kooperationsvertrag unterzeichnet werden. Ziel der angestrebten Zusammenarbeit sei es, den größtmöglichen Nutzen für die Mitglieder beider Organisationen zu generieren, heißt es in dem Memorandum of Understanding (MoU).


Gemeinsam für eine hochwertige Infrastruktur


„Das Memorandum und die damit angestrebte enge Kooperation mit dem RSV sind ein weiterer wichtiger Baustein hin zu einem gemeinsamen Sprachrohr des Leitungsbaus“, so Dipl.-Ing. (FH) Fritz Eckard Lang, Präsident des rbv, anlässlich der Unterzeichnung des MoU. „Wir wollen unseren Unternehmen durch gemeinsame Aktivitäten zu mehr Gewicht verhelfen. Denn sie eint ein Interesse von gesellschaftlicher Bedeutung: nachhaltige Technologien voranzutreiben und mehr Aufmerksamkeit für eine generationengerechte leitungsgebundene Infrastruktur zu schaffen“, ergänzt RSV-Vorstandsvorsitzender Dipl.-Ing. Andreas Haacker.


Lobbyarbeit für alle Unternehmen


Beispiel für eine mögliche Kooperation sei ein gemeinsames technisches Lobbying auf europäischer Ebene, erklärten beide Verbändechefs. Deutsche Qualitätsstandards seien oftmals Basis für die europäische Normung. Durch eine enge Zusammenarbeit der Organisationen im Bau, der Sanierung und der Instandhaltung von Leitungen könnten die gemeinsamen Interessen aller Unternehmen in der Leitungsbranche nachhaltig gewahrt werden.

Rohrsanierer wählen neuen Vorstand

Andreas Haacker Vorstandsvorsitzender

Nackenheim, 13. Februar 2017. Der Rohrleitungssanierungsverband (RSV) hat einen neuen Vorstand:  Andreas Haacker ist bei der turnusgemäßen Sitzung des Verbandes in Oldenburg Anfang Februar zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt worden. Der 55-jährige ist Geschäftsführer des Prüfinstituts Siebert + Knipschild in Oststeinbek. Neuer Stellvertreter ist  Torsten Schamer, Geschäftsführer bei Arkil Inpipe in Hannover. Als Stellvertreter wiedergewählt wurde Wolfram Kopp, Niederlassungsleiter bei Swietelsky-Faber  in Blomberg.

Christian Waitz, Geschäftsführer von Brochier in Nürnberg, stellte sich nach acht Jahren als Vorsitzender nicht wieder zur Wahl; auch der bisherige Stellvertreter Frederik Lipskoch (Wavin, Twist) trat nicht erneut an.

Der neue RSV-Vorstand will jetzt das Profil des RSV weiter schärfen: In der letzten Jahren habe es ausgeprägte Neuentwicklungen bei Technologien und Produkten gegeben. Entsprechend müssten die Regelwerke überarbeitet und ergänzt werden.

Haacker dankte dem bisherigen Vorstand, die Öffnung des RSV vorangetrieben und damit die Tür für die Zukunft geöffnet zu haben: „Der RSV ist heute in der glücklichen Lage, dass nicht nur ausführende Unternehmen, sondern auch beratende Ingenieure, Hersteller und Materialprüfer zu seinen Mitgliedern zählen.“ Ihre Nähe zu neuen Produkten und Anwendungen und ihre hohe Innovationskraft seien die besten Voraussetzungen für eine zügige Aktualisierung und Neuentwicklung von Merkblättern. Insbesondere neue  Sanierungstechniken - zum Beispiel Entwicklungen im Druckrohrbereich - sollen berücksichtigt werden.

Darüber hinaus will Haacker auch die Zusammenarbeit von Auftraggebern, Planern, Herstellern, ausführenden Unternehmen und Materialprüfinstituten ebenso weiter fördern wie die Kooperation mit anderen Verbänden: "Deutschlands Hersteller von Liningsystemen sind Vorreiter bei neuen Technologien und genießen international ein hohes Ansehen. Die ausführenden Unternehmen in unserem Verband, die allesamt zertifiziert sind, garantieren zudem eine hohe Sanierungsqualität", erklärte Haacker. Die Leistungsfähigkeit der Sanierungsverfahren in der öffentlichen Wahrnehmung hervorzuheben, sei eine Aufgabe, der sich der Verband verstärkt widmen möchte.