Fragen und Anworten für Grundstückseigentümer

Können Hausanschluss-Leitungen saniert werden, ohne das Erdreich aufgraben zu müssen?

Ja – die grabenlose Sanierung ist als gängige und wirtschaftlich vernünftige Methode seit vielen Jahren etabliert – auch und insbesondere im Hausanschlussbereich. Zahlreiche Verfahren stehen zur Verfügung, für die das Aufgraben von Vorgärten oder Wegen nicht notwendig ist. Neben des geringeren Aufwands und der deutlich niedrigeren Kosten ist das Prinzip der Kreislaufwirtschaft ein Argument, vorhandene Rohrleitungen nicht zu erneuern, sondern das vorhandene Rohr für die Zukunft fit zu machen.

Sie suchen ein Unternehmen in Ihrer Nähe? In unserer Unternehmenssuche finden Sie unter „Einsatzgebiet“ den Begriff Hausanschlussleitungen. Geben Sie bei „Unternehmenstyp“ das Wort „Sanierungsunternehmen“ ein. Lassen Sie sich gern beraten!

Warum ist es für eine Kommune wichtig, dass Hausanschlüsse saniert werden?

Der Eintrag von Fremdwasser durch Grundstücksentwässerungsanlagen in die öffentliche Kanalisation ist ein zunehmendes Problem in vielen Kommunen. Insbesondere bei Starkregenereignissen kommen Kanalisationen und Kläranlagen an ihre Grenzen. Der Grund hierfür sind oftmals Grundstücksentwässerungsanlagen, die versickertes Niederschlagswasser – oder sogar Grund- und Schichtenwasser – über das Abwassernetz teuer abfließen lassen.

Diesem Fremdwassereintrag müssen die Kommunen entgegensteuern, da sonst die Allgemeinheit die Gebühren zu schultern hat.

Inzwischen haben zahlreiche Kommunen die Initiative ergriffen und unterstützen Grundstückseigentümer bei der Sanierung auf privatem Grund mit der Expertise als Netzbetreiber.

Bekanntestes Beispiel dafür, dass ein hoher Sanierungsgrad bei privaten Grundstücksentwässerungsanlagen erreicht werden kann, ist die Stadt Solingen. Seit der Jahrtausendwende wird hier ein Modell angewendet, das bundesweit Beachtung findet und von anderen Städten übernommen wurde: Mit Hilfe der Kommune werden in Wohngebieten gemeinschaftlich Hausanschluss-Sanierungen mit zugelassenen Schlauchlinersystemen, qualifizierten Unternehmen und nachgewiesener Qualität beauftragt.

Wie veranlasse ich eine Dichtheitsprüfung?

Lassen Sie zuallererst ein schriftliches Angebot für eine Dichtheitsprüfung und eine Kamerabefahrung machen. Die Kosten hierfür liegen bei etwa 250 - 500 Euro, abhängig von der Rohrleitungslänge und den Zugänglichkeiten. Ein Video und eine zugehörige Verlaufsskizze der untersuchten Leitungen sollten Sie sich anschauen und einen Nachweis verlangen, dass es sich wirklich um Ihren Kanal handelt.

Auf ihrer Basis lässt sich ermitteln, ob Sanierungen nötig sind. Ist das der Fall, sollten Reinigungsarbeiten, Aufmaß/Lageplan der Rohre und Schächte, Laborprüfungen sowie schriftliche und Video-Dokumentation der Ergebnisse Teil der Leistungen sein. Je nach Lage des Hauses, Länge des Kanals und Zugänglichkeit zum Grundstück können die Kosten erheblich variieren.

Wie sicher sind grabenlose Sanierungsmethoden auf privaten Grundstücken?

Es bestehen eine Reihe von Systemen am Markt, die für die Anforderungen im Bereich der Grundstücksentwässerungsanlagen entwickelt und vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassen wurden.  Mit einer solchen bauaufsichtlichen Zulassung sind strenge Anforderungen verbunden.

Eine Liste der aktuell zugelassenen Systeme finden Sie hier.

Können auch Hausanschlussleitungen mit Bögen grabenlos saniert werden?

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) erteilt seit fast 15 Jahren bauaufsichtliche Zulassungen für Systeme zur Sanierung erdverlegter Abwasserleitungen im Nennweitenbereich ab DN 100, die im Hausanschlussbereich eingesetzt werden können. Hierzu gehören auch Systeme, die für Bögen bis zu 90 Grad und bei Dimensionswechseln eingesetzt werden können.

Apropos Inliner-Sanierung – Worin unterscheiden sich Hausanschlüsse von öffentlichen Kanälen?

Das vor Ort härtende Schlauchlining gehört zu den Technologien, die seit fast 40 Jahren in Deutschland zur Sanierung von öffentlichen Abwasserleitungen im Einsatz sind. Darüber hinaus existiert eine Reihe von Reparaturverfahren, die sich etabliert haben.

Die Anforderungen, die an Systeme zur Hausanschlusssanierung gestellt werden, unterscheiden sich von jenen, die an die Sanierung von Kanälen gestellt werden. Bögen, Dimensionswechsel und die geringen Nennweiten erfordern eine besondere Flexibilität und Anforderungen an die verwendeten Materialien. Bögen sind typisch bei Hausanschlüssen und keine Besonderheit der im vorliegenden Fall betroffenen Grundstücksentwässerungsanlagen.

Übrigens: Das Wort „Inliner“-Sanierung wird zwar oft verwendet, ist aber nicht ganz richtig. Wenn von vor Ort härtenden Systemen die Rede ist, spricht man vom Schlauchlining.

Was ist der Unterschied zwischen einem Inliner und einem Kurzliner?

Zwei ähnlich klingende Begriffe – aber völlig unterschiedliche Technologien. Mit dem Wort Inliner wird gemeinhin die Technologie des Schlauchlinings beschrieben – es entsteht im alten Rohr ein neues, tragfähiges und langlebiges Rohr. Für die Zulassung beim Deutschen Institut für Bautechnik müssen die Verfahren über Langzeitversuche und Prüfungen zur chemischen Beständigkeit nachweisen, dass sie eine Nutzungsdauer von mindestens 50 Jahren erreichen.

Kurzliner gehören zu den sogenannten Reparaturverfahren, bei denen punktuell Schäden ausgebessert werden. Die Verfahren sind in der Regel für eine Nutzungsdauer von 2 bis 20 Jahren ausgelegt und benötigen entsprechend geringere Prüfungsnachweise bei der Beantragung von Zulassungen.

Im Hausanschlussbereich werden immer wieder von Firmen Kurzliner als Alternative zu einer Inliner-Sanierung angeboten. Unternehmen empfehlen dann, mehrere Kurzliner hintereinander zu setzen und es werden Nutzungsdauern von 30 Jahren versprochen. Dies hat damit zu tun, dass das Unternehmen nicht über die entsprechende Ausstattung für zugelassene Renovierungsverfahren (Schlauchliner) verfügt. Wenden Sie sich an qualifizierte Unternehmen.

Woran erkennen wir ein vertrauenswürdiges Sanierungsunternehmen?

Es existiert ein dichtes Netz von Dienstleistern, die sich auf die Installation dieser Hausanschluss-Liner spezialisiert haben. Auch in unserem Verband gibt es zahlreiche Unternehmen, die ihre Qualifikation nachgewiesen haben – zum Beispiel durch das RAL-Gütezeichen Grundstücksentwässerung. Dort müssen sie sich einer regelmäßigen Qualitätsüberwachung unterziehen.

Mehr dazu hier: https://www.ral-grundstuecksentwaesserung.de

Was sind sogenannte „Kanalhaie“?

Sogenannte „Kanalhaie“ sind unlautere Firmen, die Hausbesitzern, Liegenschaftsverwaltern und Gewerbetreibenden mit unlauteren Methoden unter Druck setzen, Leistungen nicht fachgerecht ausführen. Beispiele:

Dichtheitsprüfung für unter 100 Euro, "Haustürgeschäfte"

  • Unternehmen versprechen, den Dichtheitsnachweis für die Grundstücksentwässerungsanlage für unter 100 Euro zu erstellen (für ein Einfamilienhaus ist hingegen - inklusive Reinigung - mit 500 Euro zu rechnen)
  • Sie verfügen weder über das geforderte Equipment, noch über die Qualifikation
  • Sie liefern den Nachweis ohne Lageplan und nachvollziehbarem Video- oder Fotomaterial
  • Sie haben oftmals Scheinadressen und geben sich als lokales Unternehmen aus

Überteuerte und nicht fachgerechte Sanierungen

  • Drohende Geldbußen, weil eine gesetzliche Frist angeblich bald abläuft
  • Bilder von dramatisch aussehenden oberflächlichen Schäden, die angeblich in einem ähnlich alten Haus in der gleichen Stadt gefunden wurden
  • Bei Fragen nach Referenzen oder Zertifikaten: Ablenkung oder Einschüchterung
  • Phantom-Ortsansässigkeit: Aufkaufen der ersten Suchmaschinen-Positionen für „Rohrreinigung in Stadt XY“, selbst wenn gar nicht dort ansässig
  • Stolperfallen im Kleingedruckten, die z. B. keine Gewähr für Erfolg übernehmen

So kommen Sie unseriösen Anbietern auf die Schliche:

  • Lassen Sie sich Visitenkarten geben und überprüfen Sie die Adresse (z. B. Google Maps)
  • Fragen Sie nach, ob die Firma in der Liste von "Güteschutz Kanalbau" oder ÜWG-SHK gelistet ist und prüfen Sie dies
  • Wenden Sie sich im Zweifel an die Kommune bzw. Ihren Abwassernetzbetreiber (Adresse siehe Gebührenrechnung)
  • Lassen Sie sich nicht zu einer Unterschrift drängen, sondern bitten Sie um Bedenkzeit ("Mann / Freund / Tochter ist Bauingenieur / Baurechtsanwältin und schaut sich das gern an")
  • Lassen Sie sich ein schriftliches Angebot geben
  • Holen Sie sich Vergleichsangebote ein
  • Informieren Sie sich bei Verbänden wie RSV, VDRK, Verbraucherzentrale
Gibt es Schadensbilder, bei denen keine grabenlose Sanierung (Schlauchlining) mehr möglich ist?

Eine der charakteristischen Eigenschaften des Schlauchlinings ist die Schaffung eines neuen statisch tragfähigen Rohres unter der Erde. Das Altrohr dient dabei als Formgeber und Bettung.

In der Schadensbeurteilung ist der Altrohrzustand ein wichtiges Kriterium dafür, ob bei einer Rohrleitung Reparatur- oder Renovierungsverfahren zum Einsatz kommen können. Die Schadensarten werden in der DIN 13508-2 definiert. Der tatsächliche Schaden wird in der Regel über eine Kamerauntersuchung erfasst und vom Experten im Einzelfall beurteilt.

Eine allgemeine Auflistung von Schadenskategorien ist an dieser Stelle deshalb nur als Richtschnur zu sehen. In den baufachlichen Richtlinien Abwasser, herausgegeben vom Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat sowie vom Bundesministerium der Verteidigung, werden für das vor Ort härtende Schlauchlining in nicht begehbaren Kanälen ab einer Nennweite von DN 100 folgende Kriterien genannt (Quelle):

Schadensart gemäß DIN 13508-2

Vor Ort härtendes Schlauchlining

Verformung

anwendbar

Rissbildung in Längsrichtung

besonders empfehlenswert

Rissbildung am Rohrumfang

besonders empfehlenswert

Rohrbruch

besonders empfehlenswert

Einsturz

nicht geeignet

Oberflächenschaden durch mech. Beschädigung

besonders empfehlenswert

Oberflächenschaden durch Korrosion

besonders empfehlenswert

Einragender / schadhafter Anschluss

nicht geeignet

Einragendes Dichtungsmaterial

besonders empfehlenswert

Verschobene Verbindung

besonders empfehlenswert

Schadhafte Innenauskleidung

anwendbar

In-/Exfiltration (sichtbare Undichtigkeit)

besonders empfehlenswert

Gemäß dieser Tabelle ist die Sanierung mit Hilfe von Vor Ort härtendem Schlauchlining nur bei Einsturz und bei einem einragenden / schadhaften Anschluss nicht geeignet. Bei Rohrbruch, Oberflächenschaden („Abplatzungen“) durch mechanische Beschädigung und Rissbildungen sowie verschobenen Verbindungen ist das Verfahren als „besonders empfehlenswert“ bezeichnet. „Wurzeleinwuchs“ – gemeinhin Folge mechanischer Beschädigungen und Rissbildungen – wird im Vorfeld einer Sanierung mit Hilfe von Fräsarbeiten beseitigt.

Wie erfahre ich, ob eine Sanierung erfolgreich war?

Die Kamerabefahrung geört zu den Standardleistungen eines Unternehmens, das in der Sanierung von Hausanschlussleitungen tätig ist. Neben dem Dichtheitsnachweis gehört sie zu den wichtigsten Belegen für eine nachhaltig erfolgreiche Instandhaltung.

Zusätzlich hat sich eine Prüfmethode etabliert, die anhand eines kleinen Probestücks nachweist, dass der verwendete Kunststoff gehärtet ist. Diese Prüfmethode wurde speziell für Hausanschluss-Liner entwickelt.

Die hierbei verwendete Dynamische Differenz-Kalorimetrie (auch als DDK-Analyse oder auch DSC-Analyse bekannt) wurde 2009 erstmals in die Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen (ZTV) der süddeutschen Kommunen aufgenommen, die wenig später in die bundesweite ZTV Materialprüfung übergegangen ist. Seit Mai 2014 ist sie Bestandteil des Merkblatts DWA-A-143 Teil 3.

In welcher Form müssen Grundstückseigentümer nachweisen, dass ihr renovierter Hausanschluss dicht ist?

Die Dichtheit von renovierten Abwasserleitungen muss grundsätzlich gemäß DIN 1986-30 durch eine Dichtheitsprüfung nach DIN EN 1610 nachgewiesen werden. Das Ergebnis der Dichtheitsprüfung ist eindeutig in einem Protokoll zu dokumentieren und dem Auftraggeber – im privaten Bereich dem Hauseigentümer – zu übergeben. In dieses Protokoll gehören neben der Darstellung der Prüfung Angaben zur Leitung, Datum, Prüfmethode sowie Name und Unterschrift des Prüfers. Eine Auskunft zu dieser Frage erhalten Sie auch bei Ihrer Kommune. Welche Prüfpflichten und Fristen in den einzelnen Bundesländern gelten, erfahren Sie hier.

Grundstücksentwässerung – so funktioniert sie

Klicken Sie auf die Grafik, um die Beschriftungen zu sehen.

Renovierung von Anschlussleitungen mit vor Ort härtenden Schlauchlinern

Die Verantwortung für die ordnungsgemäße und umweltgerechte Ableitung des Abwassers liegt beim Grundstückseigentümer. So weit, so einfach. Doch an welcher Stelle der Eigentumsübergang zwischen privatem und öffentlichem Kanalsystem erfolgt, ist nicht einheitlich geregelt. Jedes Bundesland hat unterschiedliche Regeln, wie und ob der Zustand von privaten Hausanschlussleitungen seitens des Netzbetreibers aus der Hauptleitung heraus überwacht wird und Fremdeinleitungen lokalisiert werden.

Was ist öffentlich, was ist privat? 

Fast jedes Wohnhaus, jeder Industriebetrieb und jede Straße sind in Deutschland an Kanalisationen angeschlossen. Technisch hängen die privaten Kanalisationen also untrennbar mit den öffentlichen Kanalisationen zusammen. Rechtlich sieht es jedoch anders aus. Die Städte und Kommunen haben im Rahmen des kommunalen Satzungsrechts unterschiedliche Möglichkeiten, den Übergang vom privaten zum öffentlichen Teil zu definieren. In einigen Städten wird die Grundstücksgrenze als Übergabepunkt definiert. In anderen Städten ist der Hauseigentümer jedoch bis zum Anschlusspunkt (der Einmündung) seiner Grundleitung an den in der Straße verlaufenden Sammelkanal zuständig.

Geschätzter Schadensgrad: 80 Prozent

Weder der Zustand der privaten Kanalisationen noch deren Gesamtlänge sind bisher genau erfasst. Es wird geschätzt, dass in Deutschland etwa zweimal soviel private Abwasserkanäle vorhanden sind wie öffentliche. Zu den 575.580 Kilometer dürften also noch einmal etwa 1.100.000 Kilometer private Leitungen dazu kommen.

Stichprobenhafte Untersuchungen der privaten Leitungen haben einen noch höheren Schadensgrad ergeben als im Bereich der öffentlichen Kanäle. Man geht von etwa 80 Prozent Schadensquote aus. Quelle

Tipp: Informieren Sie sich bei Ihrem öffentlichen Netzbetreiber über die geltenden Regeln an Ihrem Wohnort.

Broschüre für Grundstückseigentümer: „Reine Privatsache?“

Der RSV rückt nach vielen Jahren das Thema Hausanschluss-Sanierung in den Mittelpunkt – und zwar mit einer Broschüre. Anders als bisherige Publikationen möchte der RSV Informationen aus einer weniger technischen Perspektive bieten, sondern die Verantwortung der Allgemeinheit für den Umweltschutz in den Vordergrund stellen. Mit Klick auf das Bild gelangen Sie zu unserem Bereich „Publikationen“.

Broschüre „Reine Privatsache“ als PDF (öffnet sich in neuem Fenster)

Broschüre: Reine Privatsache? (1,4 MiB)

Welche Regeln gelten in den Bundesländern für Grundstückseigentümer? (Kopie)

In der folgenden Auflistung zeigen wir, welche Nachweispflichten für Grundstückseigentümer bei privaten Grundstücksentwässerungsleitungen gelten. Diese variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir stellen auch Beratungsangebote vor, die Bürger vor Ort nutzen können. Außerdem verweisen wir auf beispielhafte Projekte, mit denen Städte, Länder und Kommunen gemeinsam mit dem Bürger an der Erhaltung der Netze arbeiten.

Baden-Württemberg

Prüfung ist Pflicht, Ansprechpartner ist die Gemeinde

Seit 2014 gilt das „Gesetz zur Neuordnung des Wasserrechts in Baden-Württemberg“. In § 51 heißt es: „Eigentümer oder Erbbauberechtigte eines Grundstücks haben auf eigene Kosten Abwasseranlagen zum Sammeln oder Fortleiten von Schmutzwasser oder mit diesem vermischten Niederschlagswasser des Grundstücks durch fachkundiges Personal zu überprüfen oder durch geeignete Stellen überprüfen zu lassen.“ Diese Regelung gilt nicht für die getrennte Beseitigung von Niederschlagswasser.

Feste landesweite Fristen, bis wann Bürger die Überprüfung vorzunehmen haben, gibt es bisher nicht. Die obersten Wasserbehörden können Verordnungen erlassen, in denen Fristen, Anerkennungen und Anforderungen definiert werden. Im Gesetz ist auch die jeweilige Gemeinde als verantwortliche Stelle benannt, die per Satzung die Pflichten definieren kann.

Darin inbegriffen ist auch die Beratung. „Die für die Abwasserbeseitigung der Gemeinde verantwortliche Stelle kann Eigentümer oder Erbbauberechtigte von privaten Abwasseranlagen zum Sammeln und Fortleiten von häuslichem Abwasser über Zeitpunkt, Umfang, Verfahrensweise und zu erwartende Kosten der Überprüfung und Sanierung beraten“, heißt es im Absatz 5 des Gesetzes.

Stand: November 2021, Angaben ohne Gewähr.

Pilotprojekt: Entwässerungs-Check und Unterstützung für Eigentümer

In Baden-Württemberg startet ein Pilotprojekt um die Zustände privater Grundstücksentwässerungsanlagen zu prüfen. Beteiligt sind die Städte Ettlingen, Blaustein und Stockach. Insgesamt 60 Projektteilnehmer erhalten eine Inspektion und bis zu 5.000 Euro zur Sanierung je Grundstück. Weiterlesen

Bürgerinfo: „Abwasserleitungen müssen dicht sein – zum Schutz unserer Umwelt“

Der DWA-Landesverband Baden-Württemberg informiert auf seinem Internetauftritt über die Vorgehensweise bei der Dichtheitsprüfung von Abwasserleitungen. Dort gibt es auch Tipps zur Vermeidung von „Kanalhaien“.

Bayern

Kommunale Entwässerungssatzung regelt Fristen

Der Eigentümer von privaten Anschlussleitungen – also Grundstückseigentümer – ist verantwortlich für die Dichtheit der Grundstücksentwässerungsanlage. Fristen und Intervalle für die Untersuchungen können in der kommunalen Entwässerungssatzung festgelegt sein. Informationen und Hinweise für Bürger bietet das Landesamt für Umwelt in der Broschüre „Private Abwasserleitungen prüfen und sanieren“.

Stand: November 2021, Angaben ohne Gewähr.

Schau auf die Rohre: Bürgerinfo zu Wasser- und Abwassernetzen

Die Online-Kampagne „Schau auf die Rohre“ informiert Bürger in Bayern vor Ort über den Zustand der Kanalnetze in Bayern. In Informationsveranstaltungen stehen Experten Rede und Antwort. Das Projekt wird vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) herausgegeben.

Berlin

Pflicht zur Prüfung nur in Wasserschutzzonen

Eine ausdrückliche Pflicht zu Dichtheitsprüfungen auf privaten Grundstücken besteht bisher nur in Wasserschutzgebieten. Je nach Schutzzone unterscheiden sich die Prüfzyklen. Zuständig ist die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Wasser. Im Merkblatt „Dichtheitsprüfungen von Grundstücksentwässerungsanlagen“ informiert die Wasserbehörde über die Pflichten.

Stand: November 2021, Angaben ohne Gewähr.

Brandenburg

Keine landesweite Pflicht zur Dichtheitsprüfung privater Leitungen

In Brandenburg bestehen derzeit keine landesweiten Fristen zum Dichtheitsnachweis privater Grundstücksentwässerungsleitungen. Städte und Kommunen können aber eigene Fristen erlassen. Informieren Sie sich bei Ihrer Stadt oder Gemeinde.

Stand: November 2021, Angaben ohne Gewähr.

Bremen

Keine landesweite Pflicht zur Dichtheitsprüfung privater Leitungen

In Bremen bestehen derzeit keine gesetzlichen Fristen zum Dichtheitsnachweis privater Grundstücksentwässerungsleitungen. Die Stadt empfiehlt die regelmäßige Zustandserfassung von Abwasserleitungen auf privaten Grundstücken durch eine Kanalkamera. In einem Merkblatt (PDF) hat der Senator für Umwelt Informationen zur Wahl eines Fachbetriebs zur Prüfung zusammengetragen.

Stand: November 2021, Angaben ohne Gewähr.

Hamburg (Kopie)

Dichtheitsnachweis ist Pflicht

Für häusliches Schmutzwasser gilt in Hamburg eine grundsätzliche Prüfpflicht für die Dichtheit unterirdischer Entwässerungsanlagen, die an ein Misch- oder Schmutzwassersiel angeschlossen sind. Dichtheitsnachweise mussten bis zum 31. Dezember 2020 eingereicht werden, wobei die Stadt wegen der Corona-Krise unter bestimmten Voraussetzungen kein automatisches Ordnungswidrigkeitsverfahren in Gang setzt. Eine Tabelle mit Fristen und Prüfarten sowie ausführliche Informationen sind auf der Seite der Umweltbehörde zu finden - für ältere Grundstücke unter der Überschrift „Bestehende Grundstücksentwässerungsanlagen“.

Stand: November 2021, Angaben ohne Gewähr.

Sanieren, aber wie?

Der RSV hat Informationen für Grundstückseigentümer in diesem Artikel zusammengestellt. Dort gibt es auch einen Link, der auf die in Hamburg arbeitenden Mitgliedsfirmen verweist.

Hessen

Keine landesweite Pflicht zur Dichtheitsprüfung privater Leitungen

In Hessen bestehen derzeit keine landesweiten Fristen zum Dichtheitsnachweis von Grundstücksentwässerungsleitungen privater Haushalte. Städte und Kommunen können aber eigene Fristen erlassen. Informieren Sie sich bei Ihrer Stadt oder Gemeinde.

Stand: November 2021, Angaben ohne Gewähr.

Mecklenburg-Vorpommern

Keine landesweite Pflicht zur Dichtheitsprüfung privater Leitungen

In Mecklenburg-Vorpommern bestehen derzeit keine landesweiten Fristen zum Dichtheitsnachweis privater Grundstücksentwässerungsleitungen. Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie hat allerdings im Jahr 2010 ein Blatt herausgegeben, das über die grundsätzlichen Pflichten zur Prüfung informiert. Es ist auf der Website des Landesamtes verfügbar.

Stand: November 2021, Angaben ohne Gewähr.

Niedersachsen (Kopie)

Keine landesweite Pflicht zur Prüfung, kommunale Pflicht möglich

In Niedersachsen besteht keine landesweite Verpflichtung zu Dichtheitsprüfungen von privaten Abwasseranschlussleitungen. Informationen dazu gibt das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz in 2009. Allerdings können die Kommunen Grundstückseigentümer dazu verpflichten, alle 20 Jahre Dichtheitsprüfungen vornehmen zu lassen. Hierzu gibt es ein entsprechendes Urteil des Oberverwaltungsgerichts.

Stand: November 2021, Angaben ohne Gewähr.

Nordrhein-Westfalen (Kopie)

Keine generelle Pflicht zum Dichtheitsnachweis

Private Grundstückseigentümer müssen einmalig beim Einbau und bei wesentlichen Änderungen nachweisen, dass ihre Grundstücksentwässerungsanlagen dicht sind. Außerhalb von Wasserschutzgebieten wird keine landesweit geltende Frist zur Erstprüfung vorgegeben. Unabhängig hiervon kann die Gemeinde einen Nachweis verlangen. In Wasserschutzgebieten kann eine Prüfung bei begründeten Verdachtsfällen verpflichtend sein. Grundlage ist die Verordnung zur Selbstüberwachung von Abwasseranlagen - Selbstüberwachungsverordnung Abwasser – SüwVO Abw.  Auf einer Informationsseite erklärt das Land, warum Zustands- und Funktionsprüfungen sinnvoll sind und welche Regelungen gelten.

Stand: November 2021, Angaben ohne Gewähr.

Verbraucherzentrale gibt Tipps zur Sanierung

Wie wird saniert? Welche Fristen gelten? Und wo gibt's finanzielle Hilfen? Hierzu hat das Land Nordrhein-Westfalen einen Service gestartet, der von der Verbraucherzentrale gesteuert wird. Für Bürger des Bundeslandes ist die Beratung kostenfrei.

Rheinland-Pfalz

Keine landesweite Pflicht zur Dichtheitsprüfung privater Leitungen

In Rheinland-Pfalz bestehen derzeit keine landesweiten Fristen zum Dichtheitsnachweis privater Grundstücksentwässerungsleitungen. Städte und Kommunen können aber eigene Fristen erlassen. Informieren Sie sich bei Ihrer Stadt oder Gemeinde.

Stand: November 2021, Angaben ohne Gewähr.

Saarland

Keine landesweite Pflicht zur Dichtheitsprüfung privater Leitungen

Im Saarland bestehen derzeit keine landesweiten Fristen zum Dichtheitsnachweis privater Grundstücksentwässerungsleitungen. Städte und Kommunen können aber eigene Fristen erlassen. Informieren Sie sich bei Ihrer Stadt oder Gemeinde.

Stand: November 2021, Angaben ohne Gewähr.

Sachsen

Keine landesweite Pflicht zur Dichtheitsprüfung privater Leitungen

Grundstückseigentümer müssen keinen zwingenden Nachweis für den Dichtheit ihrer privaten Abwasserkanäle liefern. „Unberührt davon bleiben die im Rahmen der Betreiberverantwortung bestehenden Kontrollpflichten“, heißt es auf der Website des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.

Darüber hinaus können Kommunen und Zweckverbände in ihrer Satzung die Berechtigung festlegen, private Abwasserkanäle zu überprüfen. So können sie Mängel feststellen, die „den ordnungsgemäßen Betriebsablauf der öffentlichen Anlagen beeinträchtigen könnten“.

Die Eigenkontrollverordnung, die Nachweispflichten und Fristen vorgibt, gilt nur für öffentliche Kanalisationsanlagen und gewerblich genutzte Grundstücke.

Stand: November 2021, Angaben ohne Gewähr.

Sachsen-Anhalt

Keine landesweite Pflicht zur Dichtheitsprüfung privater Leitungen

In Sachsen-Anhalt bestehen derzeit keine landesweiten Fristen zum Dichtheitsnachweis privater Grundstücksentwässerungsleitungen. Städte und Kommunen können aber eigene Fristen erlassen. Informieren Sie sich bei Ihrer Stadt oder Gemeinde.

Stand: November 2021, Angaben ohne Gewähr.

Schleswig-Holstein (Kopie)

Nachweispflicht bis Ende 2025 - Sonderregelung für Wasserschutzzonen

Im nördlichsten Bundesland regelt das Landeswassergesetz die Fristen zur Dichtheitsprüfung. Prinzipiell wird unterschieden, ob sich das Grundstück in einem Wasserschutzgebiet oder außerhalb befindet. In Wasserschutzgebieten der Zone II, III und III A muss die Erstprüfung bis spätestens 2015 durchgeführt worden sein. Die Wiederholungsprüfung ist jeweils nach 5 (Zone II) bzw. nach 15 Jahren (Zone II und III A) fällig. In einem Wasserschutzgebiet der Zone B III gilt die Regelung, die auch für Grundstücke außerhalb von Wasserschutzgebieten betrifft. Hier ist der späteste Stichtag für den Dichtheitsnachweis der 31.12.2025, allerdings mit einer Einschränkung, dass das öffentliche Kanalnetz bis zum 31.12.2022 nicht sanierungsbedürftig ist. Im anderen Fall wird 3 Jahre nach der Sanierung des öffentlichen Kanalnetzes der Nachweis fällig. Die Wiederholungsprüfung wird dann 30 Jahre später verlangt.

Stand: November 2021, Angaben ohne Gewähr.

NDR-Beitrag: Kontrollen bei Grundstückseigentümern

Kommunen in Schleswig-Holstein sind derzeit aktiv, um insbesondere in Wasserschutzzonen für dichte Grundstücksentwässerungsanlagen zu sorgen. So werden laut einem NDR-Bericht nun Grundstückseigentümer kontrolliert, die ihrer Prüfungspflicht noch nicht nachgekommen sind.

Thüringen

Keine landesweite Pflicht zur Dichtheitsprüfung privater Leitungen

In Thüringen bestehen derzeit keine landesweiten Fristen zum Dichtheitsnachweis privater Grundstücksentwässerungsleitungen. Städte und Kommunen können aber eigene Fristen erlassen. Informieren Sie sich bei Ihrer Stadt oder Gemeinde.

Stand: November 2021, Angaben ohne Gewähr.

So erkennen Sie seriöse Dienstleister

Leider gibt es immer wieder schwarze Schafe unter Anbietern, die zum Beispiel als „Haustürgeschäft“ ihre Dienstleistungen im Bereich der Hausanschluss- und Inhouse-Sanierung anbieten. Davor warnen wir als RSV ausdrücklich!

Daran erkennen Sie ein gutes Inspektionsunternehmen:

  • Es lässt sich von Ihnen die Pläne zeigen oder bietet ein Aufmaß Ihrer Grundstücksentwässerungsanlage mit an.
  • Sie werden in alle Schritte der Inspektion eingebunden.
  • Die Inspektion ist nachvollziehbar, zum Beispiel haben Sie die Möglichkeit, während der Inspektion die Kamerafahrt mitzuverfolgen.
  • Sie erhalten einen professionellen schriftlichen Bericht und die Kameraaufzeichnungen in digitaler Form.

Daran erkennen Sie ein gutes Sanierungsunternehmen:

  • Es kann anerkannte Zertifikate und Mitgliedschaften in Berufsverbänden nachweisen
  • Das Unternehmen weist nachvollziehbare Referenzen vor
  • Das Sanierungsverfahren wird Ihnen transparent und anschaulich erklärt.
  • Die Kosten sind schlüssig aufgestellt.
  • Sie erhalten eine umfassende Dokumentation der ausgeführten Arbeiten (Kamerabefahrung, Dichtheitsprüfung, Materialprüfung).

Tipp: Lassen Sie sich niemals unter Druck setzen und bitten Sie um Bedenkzeit, wenn Sie zu einer Unterschrift gedrängt werden. Lassen Sie sich ein ausführliches schriftliches Angebot geben und erkundigen Sie sich in Ruhe über das Unternehmen. Sobald Sie an der Seriosität des Anbieters zweifeln, sollten Sie ein weiteres Angebot einholen.

An diesen Zeichen erkennen Sie nachgewiesene Qualität bei Anbietern im Bereich der Sanierung:

  • RAL-Gütezeichen Grundstücksentwässerung

  • RAL-Gütezeichen Kanalbau
  • DIBt-Zulassung für Produkte und Verfahren

  • Mitgliedschaft in Verbänden, die ein Zertifikat erfordern (siehe auch unsere Unternehmenssuche)

RAL-Gütezeichen Grundstücksentwässerung Gütezeichen Kanalbau

Überflutung vermeiden – Rückstausicherung

Beim Rückstau handelt es sich um Stau des Abwassers im Kanalsystem, verursacht beispielsweise durch Verstopfung oder starke Regenfälle. Dies kann eine Überflutung des Gebäudes, beispielsweise im Keller, zur Folge haben.

Rückstau lässt sich vorbeugen, zum Beispiel durch eine Rückstauklappe. Diese regelt den Wasserfluss nach außen: Das Wasser kann also aus dem Haus ablaufen, aber im Falle eines Rückstaus nicht zurück ins Gebäude fließen.

Auch aus Versicherungsgründen ist es essenziell, eine Rückstausicherung verbaut zu haben. Denn kommt es zu Schäden in Folge einer Überschwemmung, übernehmen die meisten Gebäudeversicherungen auch nur dann die Kosten, wenn das Vorhandensein der Rückstausicherung nachgewiesen werden kann.

RSV-Merkblatt 7.1 – Aktuell in Überarbeitung

Im Arbeitskreis 7.1 werden bauliche und betriebliche Anforderungen sowie die Sicherstellung eines gleichbleibenden Qualitätsstandards bei der Materialauswahl und der Verfahrensdurchführung festgelegt.

Aktuell wird das Merkblatt überarbeitet und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Das bisher verfügbare Merkblatt 7.1 aus dem Jahr 2009 können Sie hier herunterladen.

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Merkblatt als PDF (öffnet sich in neuem Fenster)

RSV-Merkblatt 7.1 (4,7 MiB)

Übersicht: Systeme zur Sanierung von Hausanschlussleitungen

Beschreibung des Systems

Anbieter

DIBt-Zulassungsnr. / Link

Schlauchliner mit der Bezeichnung "PAA-SF- und ILS-Liner" zur Sanierung schadhafter erdverlegter Abwasserleitungen im Nennweitenbereich für Kreisprofile von DN 100 bis DN 1600 und Eiprofile von 200 mm / 300 mm bis 1200 mm / 2000 mm

Aarsleff Rohrsanierung GmbH
Sulzbacher Straße 47
90552 Röthenbach/Peg.

Z-42.3-305

Schlauchlinerverfahren mit der Bezeichnung "BRAWOLINER" zur Sanierung von erdverlegten schadhaften Abwasserleitungen in den Nennweiten DN 100 bis DN 250 und Anschlussmanschette mit der Bezeichnung "BRAWOLINER Anschlussmanschette" im Nennweitenbereich von DN 100 bis DN 150

Karl Otto Braun GmbH & Co. KG
Lauterstraße 50
67752 Wolfstein

Z-42.3-362

Schlauchliner mit der Bezeichnung "Mr. PIPE-Liner" zur Sanierung von erdverlegten schadhaften Abwasserleitungen in den Nennweiten DN 100 bis DN 300

Mr. PIPE International GmbH
Stemwarder Landstraße 17b
22885 Barsbüttel

Z-42.3-364

Schlauchliningverfahren mit der Bezeichnung "RS CityLiner®" für die Sanierung erdverlegter Abwasserleitungen mit dem Schlauchliner der Bezeichnung "CityLiner®" für Kreisprofilquerschnitte in den Nennweiten DN 150 bis DN 700 und Eiprofilquerschnitte im Nennweitenbereich 200 mm / 300 mm bis 500 mm / 750 mm und dem
Schlauchliner mit der Bezeichnung und "CityLiner Glas®" für Kreisprofile in dem Nennweitenbereich DN 150 bis DN 710

RS Technik AG
Seestraße 25
8702 ZOLLIKON
SCHWEIZ

Z-42.3-377

Schlauchliner mit der Bezeichnung "RS MaxLiner®" für die Sanierung schadhafter erdverlegter Abwasserleitungen im Nennweitenbereich von DN 100 bis DN 200

RS Technik AG
Seestraße 25
8702 ZOLLIKON
SCHWEIZ

Z-42.3-389

Schlauchliner mit der Bezeichnung "Konudur Homeliner" zur Sanierung schadhafter erdverlegter Abwasserleitungen im Nennweitenbereich von DN 100 bis DN 500

MC-Bauchemie Müller GmbH & Co. KG
Am Kruppwald 1-8
46238 Bottrop

Z-42.3-396

Schlauchliningverfahren mit der Bezeichnung "EasyLiner" zur Sanierung von erdverlegten Abwasserleitungen im Nennweitenbereich von DN 100 bis DN 600

I.S.T.
InnovativeSewerTechnologies GmbH
Rombacher Hütte 15
44795 Bochum

Z-42.3-414

Schlauchliningverfahren mit der Bezeichnung "lineTEC ProFlex" zur Sanierung von erdverlegten schadhaften Abwasserleitungen im Nennweitenbereich von DN 100 bis DN 200

VFG VEREINIGTE FILZFABRIKEN AG
Giengener Weg 66
89537 Giengen

Z-42.3-416

Schlauchliner mit der Bezeichnung "lineTEC" zur Sanierung von erdverlegten schadhaften Abwasserleitungen im Nennweitenbereich DN 150 bis DN 750

VFG VEREINIGTE FILZFABRIKEN AG
Giengener Weg 66
89537 Giengen

Z-42.3-434

Schlauchliner mit der Bezeichnung "PL®-Inliner-System" zur Sanierung von erdverlegten schadhaften Abwasserleitungen im Nennweitenbereich von DN 100 bis DN 300

Bodenbender GmbH
Goldbergstraße 32
35216 Biedenkopf-Breidenstein

Z-42.3-440

Schlauchliningverfahren mit der Bezeichnung "RS MaxLiner®S" für die Sanierung erdverlegter Abwasserleitungen im Nennweitenbereich von DN 100 bis DN 400

RS Technik AG
Seestraße 25
8702 ZOLLIKON
SCHWEIZ

Z-42.3-454

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für "epros®DrainLiner Verfahren" und dem Harzsystem "epros®EPROPOX FC30" zur Sanierung erdverlegter schadhafter Abwasserleitungen in den Nennweiten DN 100 bis DN 250

Trelleborg Pipe Seals Duisburg GmbH
Dr. Alfred-Herrhausen-Allee 36
47228 Duisburg

Z-42.3-466

"epros®DrainLiner Verfahren" mit dem Harzsystemen "EPROPOX HC120 / HC120+" zur Sanierung erdverlegter schadhafter Abwasserleitungen in den Nennweiten DN 100 bis DN 600

Trelleborg Pipe Seals Duisburg GmbH
Dr. Alfred-Herrhausen-Allee 36
47228 Duisburg

Z-42.3-468

Schlauchliningverfahren zur Sanierung schadhafter erdverlegter Abwasserkanäle und
-leitungen mit Ei- und Kreisprofilen mit den Bezeichnungen "PAA-G-LINER" und "PAA-GF-LINER" im Nennweitenbereich von DN 150 bis DN 1200, "PAA-EG-LINER" im Nennweiten-
bereich von DN 150 bis DN 600 und "PAA-G3-Liner" im Nennweitenbereich DN 100 bis DN 300

Per Aarsleff A/S
Lokesvej 15
8230 ÅBYHØJ
DÄNEMARK

Z-42.3-478

Schlauchliningverfahren mit der Bezeichnung "RS MaxLiner®-System" zur Sanierung von schadhaften Schmutzwasser-, Regenfall- und Sammelleitungen innerhalb der Gebäudestruktur im Nennweitenbereich DN 70 bis DN 200

RS Technik AG
Seestraße 25
8702 ZOLLIKON
SCHWEIZ

Z-42.3-487

Schlauchliner mit der Bezeichnung "epros®DrainLiner" zur Sanierung von schadhaften Schmutzwasser-, Regenfall- und Sammelleitungen innerhalb der Gebäudestruktur im Nennweitenbereich DN 50 bis DN 200

Trelleborg Pipe Seals Duisburg GmbH
Dr. Alfred-Herrhausen-Allee 36
47228 Duisburg

Z-42.3-488

Schlauchliner mit der Bezeichnung "BRAWOLINER®" zur Sanierung von schadhaften Schmutzwasser-, Regenfall- und Sammelleitungen innerhalb von Gebäuden im Nennweitenbereich DN 50 bis DN 200

Karl Otto Braun GmbH & Co. KG
Lauterstraße 50
67752 Wolfstein

Z-42.3-499

Schlauchliner mit den Bezeichnungen "Insituform CIPP Felt-Liner und ILS-Liner" zur Sanierung von schadhaften, erdverlegten Abwasserleitungen mit Kreisprofilen im Nennweitenbereich von
DN 100 bis DN 1600 und Eiprofilen im Nennweitenbereich von 200 mm / 300 mm bis
1000 mm / 1500 mm

Insituform Linings Limited
Park Farm Industrial Estate
12-20 Brunel Close
WELLINGBOROUGH, NORTHAMPTONSHIRE MN8 6QX
GROSSBRITANNIEN

Z-42.3-512

Schlauchliner mit der Bezeichnung "PAA-F-Liner" zur Sanierung schadhafter erdverlegter Abwasserleitungen im Nennweitenbereich von DN 100 bis DN 250 mit LED Lichthärtung

Bluelight GmbH
Motorstraße 25
70499 Stuttgart

Z-42.3-528

Schlauchliner mit der Bezeichnung "lineTEC® Inhouse System" zur Sanierung von schadhaften Schmutzwasser-, Regenfall- und Sammelleitungen innerhalb von Gebäuden im Nennweitenbereich DN 50 bis DN 200

VFG VEREINIGTE FILZFABRIKEN AG
Giengener Weg 66
89537 Giengen

Z-42.3-530

Schlauchliningverfahren mit der Bezeichnung "Metro Lining System" zur Sanierung von erdverlegten schadhaften Abwasserleitungen im Nennweitenbereich
von DN 100 bis DN 400

bodus gmbh
Schiffländerstraße 45
5000 AARAU
SCHWEIZ

Z-42.3-534

Schlauchliner mit der Bezeichnung "BRAWOLINER®" zur Sanierung schadhafter erdverlegter Abwasserleitungen im Nennweitenbereich von DN 100 bis DN 225 mit LED- oder UV-Licht-
härtung

BRAWOLINER
KARL OTTO BRAUN GmbH & Co. KG
Blechhammerweg 13-17
67659 Kaiserslautern

Z-42.3-566