RSV-News – AZ-Unterlagen aktueller Stand

Das Dokument zum Herunterladen wurde noch einmal aktualisiert, um RĂŒckfragen aus dem IFA-Arbeitskreis zu entsprechen.

Wichtige Änderungen:

EingefĂŒgt unter Punkt 1 Anwendungsbereich: "Das Verfahren darf nicht angewendet werden, wenn die Schachtbauwerke aus asbesthaltigem Material sind". (Hintergrund ist eine RĂŒckfrage. Da nicht bekannt ist, ob es SchĂ€chte aus AZ gibt, dies aber auch nicht auszuschließen ist, wurde dies aufgenommen)

EingefĂŒgt unter Punkt 1 Anwendungsbereich: "Die Beurteilung der rechtlichen ZulĂ€ssigkeit fĂŒr die Verwendung von Schlauchlinern in AZ-Abwasserrohren nach Gefahrstoff- und REACH-Verordnung ist nicht Gegenstand der technischen PrĂŒfung dieses Verfahrens. Dies ist mit der jeweils zustĂ€ndigen Behörde im Vorfeld abzuklĂ€ren." (Hintergrund ist die verausgegangene Diskussion um die grundsĂ€tzliche ZulĂ€ssigkeit. IWeitere Informationen) Da in vielen BundeslĂ€ndern die rechtliche ZulĂ€ssigkeit von der Entscheidung des IFA abhĂ€ngig gemacht wird, dĂŒrfte sich diese Frage erĂŒbrigen. Wir empfehlen, die oberste Gewerbeaufsicht zu kontaktieren, falls es Verunsicherungen  gibt. Weitere Informationen)

EingefĂŒgt unter Punkt 3 Arbeitsvorbereitung: GerĂ€te: "Druckluft- oder Akkubetriebene Trennwerkzeuge" (Winkelschleifer mit Diamanttrennscheibe), Material "Persönliche SchutzausrĂŒstung (PSA): Einweg-Schutzanzug (nach EN ISO 13982-1; Kategorie III Typ 5/6), Gehörschutz, flĂŒssigkeitsdichte Schutzhandschuhe und Atemschutzmaske (mindestens Schutzstufe FFP2) fĂŒr Arbeiten im Schacht oder bei Arbeiten direkt am Schacht."

EingefĂŒgt unter Punkt 5 Abfallbeseitigung: "Im Zuge der Arbeiten werden im Rahmen des BT-Verfahrens keine gegenĂŒber dem Normalbetrieb erhöhten Faserbelastungen im Abwasser erwartet. Die bei dem Verfahren erforderlichen FrĂ€sarbeiten beziehen sich auf das AbfrĂ€sen von den in Rohrquerschnitt des AZ-Kanals einragenden Hindernissen, wie Ablagerungen, Wurzeln oder Inkrustationen, welche allesamt nicht aus AZ-haltigem Material bestehen. Die asbestfreien FrĂ€smaterialien werden im Zuge der Zwischenreinigung ĂŒber den Abwasserkanal abtransportiert. Eine Entnahme des Abwassers aus dem bestehenden Kanalsystems erfolgt nicht. Die Entsorgung des abfallenden Abwassers ist Sache des Netzbetreibers und nicht Bestandteil dieses Verfahrens."

Sie haben Anregungen oder Fragen zu diesem Thema?

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