Lining mit eingezogenen Schläuchen

Renovierung von Druckleitungen im Abwasser und Gasbereich mittels Gewebeschläuchen

Steckbrief

Geeignet für
  • Unterirdisch verlegte Druckrohre (Trinkwasser, Abwasser, Gas- und Ölbereich)
  • Renovierungsbedürftige Leitungen aus Stahl, Gusseisen, Beton, Faserzement, Asbestfaserzement und Kunststoff
  • DN 80 bis DN 500
  • Bögen bis zu 45°
Verfahrensbeschreibung

Beim Lining mit eingezogenen Schläuchen wird ein verstärkter Rundgewebeschlauch in das Altrohr eingezogen. Dieser Schlauch besteht meist von außen aus PE, im Gewebekern aus Verstärkungsfasern (wie z.B. Kevlar) und einer Innenbeschichtung aus PE und thermoplastischem PU (TPU).

Es wird keine Verklebung mit dem vorhanden Rohr hergestellt - es entsteht ein Ringraum im Altrohr. Der eingezogene Gewebeschlauch nimmt den Innendruck auf. Die neue Leitung hat eine Lebensdauer von bis zu 50 Jahren.

Der Anschluss des Gewebeschlauches an das Leitungsnetz erfolgt über Verbindungsstücke (aus Stahl oder Guss) in die der Gewebeschlauch eingepresst wird.

Weitere Dokumente

GSTT-Information 20-1: Rehabilitation von Druckrohrleitungen, Seite 20

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