RSV-News ÔÇô Warnung: Angeblicher RSV-Rahmenvertrag mit Telefonica existiert nicht

Betr├╝ger scheinen bei RSV-Mitgliedern auf die Jagd nach Kunden zu gehen.

Wir haben den Hinweis darauf erhalten, dass angebliche Mitarbeiter von Telefonica die Mitgliederliste des RSV dazu nutzen, um Neukunden zu akquirieren. Die Rede ist von einem Rahmenvertrag, den der Verband f├╝r seine Mitglieder abgeschlossen habe.

Das stimmt nat├╝rlich nicht und wir bitten, die Anrufer auf diese Falschaussage aufmerksam zu machen und ggf. rechtliche Konsequenzen anzudrohen. Denn bei der Behauptung, der RSV habe einen Rahmenvertrag f├╝r die Mitglieder abgeschlossen, handelt es sich um eine Irref├╝hrung und ist damit ein Versto├č gegen das Gesetz gegen den Unlauteren Wettbewerb UWG (┬ž3 Verbot unlauterer gesch├Ąftlicher Handlungen).

Auch wir als RSV werden immer wieder ├╝ber solche Methoden kontaktiert, weil wir in Listen anderer Verb├Ąnde aufgef├╝hrt sind.

Die Rechtslage

Grunds├Ątzlich ist die so genannte Kaltakquise in Deutschland verboten ÔÇô sowohl per E-Mail also auch per Telefon. Eine der Ausnahmen: Im gesch├Ąftlichen Bereich ist es erlaubt, Personen zu kontaktieren, die mutma├člich Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung haben k├Ânnten. So erh├Ąlt der RSV immer wieder E-Mails von Personalvermittlern oder Fahrzeuganbietern ÔÇô nervig, aber erlaubt.

Postalisch adressierte Angebote d├╝rfen immer versendet werden, es sei denn, der Empf├Ąnger hat dies ausdr├╝cklich untersagt.

Was nicht erlaubt ist, ist die nachweislich falsche Billigung des Anrufs durch den RSV oder einer anderen Stelle. So sind nach Punkt 4 der schwarzen Liste des UWG unwahre Angaben des Anrufers verboten, "eine von ihm vorgenommene gesch├Ąftliche Handlung oder eine Ware oder Dienstleistung sei von einer ├Âffentlichen oder privaten Stelle best├Ątigt, gebilligt oder genehmigt worden".

Die schwarze Liste ist im Netz unter anderem bei der IHK verf├╝gbar.

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Bitte addieren Sie 9 und 2.

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