RSV-Arbeitskreis 6.2

Schachtsanierung

Es gibt rund 14 Millionen Schachtbauwerke in Deutschland. Sie sind damit ein wesentlicher Bestandteil bei der Errichtung und der Nutzung von Abwasserleitungen und -kanälen. Schon die Vielfalt an Funktionen von der Abwasserableitung über die Richtungsänderung bis hin zur Sicherstellung der Zugänglichkeit für Reinigung, Inspektion und letztlich die Sanierung der Kanäle machen die Bedeutung der Bauwerke deutlich. Auch die gesetzlichen Grundlagen – so das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und die Landeswassergesetze (LWG) – beziehen die „Tore zur Unterwelt“ konkret mit ein. Doch die Praxis zeigt: Entgegen ihrer Bedeutung werden Schachtbauwerke bei Sanierungsarbeiten an den Kanalnetzen eher stiefmütterlich behandelt. Zur Zeit erfolgt die Sanierung von Schächten mit vorgefertigten Kurzrohren, örtlich hergestellten und erhärtenden Auskleidungen, montierten Einzelelementen, integrierten Verankerungen, GfK- oder PE-Segmenten, Ortslaminaten, mineralischen Beschichtungen, organischen Beschichtungen und anderen Verfahren.

RSV-Merkblatt 6.2 Schachtsanierung

200208_rv_merkblatt_6_2.pdf (1,3 MiB)

Mitwirkende

BökerPetraGast*
BuderChristianIRS mbH Sachsen
CordsArndtSiebert + Knipschild GmbH
EdelingUlrichGast*
EschenbrennerPeterGast*
HermesRainerGast*
JensenStefanRohrsanierung Jensen GmbH & Co.KG
KozaJürgenGast*
MeßmannSvenMC-Bauchemie Müller GmbH & Co.KG
NeubertVolkerAarsleff Rohrsanierung GmbH
SchultzVolkerGast*
SiewekeWilfriedBKP Berolina Polyester GmbH & Co. KG
SturmWolf-MichaelSTURM-BERLIN Sachverständiger für Rohrsanierungstechniken
Dr. ThieleRenépersönliches Mitglied des RSV

* Nichtmitglied des RSV

Schachtsanierung: RSV stellt aktuelles Merkblatt bereit