RSV-News Volles Programm in Hamburg

Ausblick auf Zukunftsthemen, konstruktive Diskussionen und einige Neuigkeiten – die Mitgliederversammlung des RSV hatte es in sich.

Mehr als 50 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt, nach der Jubiläumsfeier über die aktuelle Entwicklung des RSV zu sprechen und die weitere Marschroute des Verbands festzulegen.

Kooperation, neue Adresse und zusätzliche Mitarbeiterin

Gemeinsam mit der österreichischen Vereinigung für grabenlosen Leitungsbau (ÖGL) plant der RSV künftig regelmäßige Umfragen und Datenerhebungen zur  Rohrsanierung. "Wenn wir die Öffentlichkeit und Politiker auf uns aufmerksam machen möchten, brauchen wir belastbare Zahlen", erklärte RSV-Vorstandsvorsitzender Andreas Haacker. Anonyme Abfragen bei Herstellern und Umfragen bei ausführenden Unternehmen sollen die Daten liefern.

Weitere interessante Nachrichten betrafen die Geschäftsstelle: Ab September lautet die neue Adresse des RSV "Ericusspitze 4, 20457 Hamburg". Nur wenige Meter vom bisherigen Standort entfernt hat der Verband in der HafenCity künftig seinen Standort. Flexibel arbeiten, Gäste empfangen und Sitzungen abhalten – dies ist künftig in der 9. Etage über den Dächern Hamburgs möglich. In der Shanghaiallee hatten jahrelange Bauarbeiten und ein ausbleibender Postversandservice eine Kündigung des Mietvertrages notwendig gemacht.

Außerdem hat sich der RSV personell verstärkt. Die 26-jährige Denise Rottewert startet nach ihrem Studienabschluss im Bereich Marketing ab Mitte September als Trainee. Per Video-Aufzeichnung stellte sich die Münsterländerin in der Sitzung vor.

Zukunftsthemen im Fokus

Nachhaltigkeit, Regelwerksarbeit, Lobbyarbeit – die aktuellen und künftigen RSV-Aktivitäten in diesen Bereichen waren Teil des Vortrags der beiden stellvertretenden Vorstandsmitglieder Benedikt Stentrup und Volker Neubert. Beim Thema Nachhaltigkeit stellte Volker Neubert die aktuellen und künftigen Projekte des RSV zum Klimaschutz vor und warb eine Intensivierung der Aktivitäten – etwa in Form eines eigenen Arbeitskreises. Benedikt Stentrup verwies auf die wachsende Aufgabe des RSV, auf nationaler und europäischer Ebene in der Regelwerksarbeit mitzumischen.

Ruhen lassen statt Rückzug: Mitglieder entscheiden zu Fusionsgesprächen

Die Fusion mit der GSTT sorgte im zweiten Teil der Sitzung für Diskussionen und einen konstruktiven Kompromiss. Dem Vorschlag des Vorstands, die Fusionsgespräche nicht weiterzuführen, folgten die Mitglieder mit einer wichtigen Einschränkung: Sie sollen nicht gestoppt werden, sondern nur "bis auf Weiteres ruhen".

Der RSV-Vorstand – Andreas Haacker, Benedikt Stentrup und Volker Neubert – hatte den Mitgliedern Anfang Juli mitgeteilt, die Fusionsgespräche nicht weiterzuführen. Sie hatten nach einer Sitzung zwischen den Vorständen Bedenken geäußert, dass persönliche Befindlichkeiten die positiven Effekte eines Zusammengehens gefährden könnten.

Einen Artikel dazu hat die B_I Umweltbau verfasst.

Mitglieder votieren für einfache Beschlussfähigkeit

Entschieden wurde auch eine Satzungsänderung. Um die regelmäßige "Zitterpartie" zu vermeiden, die mit der strengen Beschlussfassungs-Regelung einhergeht, votierten die Mitglieder einstimmig für eine Vereinfachung. Künftig sollen Mitgliederversammlungen unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig sein. Die Sorge, dass Entscheidungen auf diese Weise unbemerkt im kleinen Kreis getroffen werden, konnte der anwesende Anwalt Michael Röcken ausräumen: "Wenn Sie satzungsgemäß mit der entsprechenden Frist einladen, kann das nicht passieren."

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