RSV-News – Höchste Eisenbahn für Investitionen in kritische Infrastruktur für Trink- und Abwasser
Der RSV-Vorstand Andreas Haacker, Benedikt Stentrup und Volker Neubert und weitere RSV-Mitglieder geben ein gemeinsames Statement zur Dringlichkeit von Investitionen in unsere Rohrleitungsinfrastruktur und zur Bedeutung garbenloser Sanierungstechniken.
Sie finden das Statement in der 3R 1-2/2005 des Vulkanverlags auf den Seiten 28 bis 33. Der RSV-Vorstand ist davon überzeugt, dass sich Investitionen in die Leitungsinfrastruktur volkswirtschaftlich lohnen und Mitarbeitende aus RSV-Mitgliedsunternehmen und RSV-Arbeitskreisen unterstreichen dieses Statement. Bereits im letzten Jahr äußerte sich der Ökonom Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, dass das bedingungslose Festhalten an der Schuldenbremse für dringende öffentliche Investitionen falsch sei. Die öffentliche Hand habe in Deutschland schon viele Jahre im Vergleich zu anderen Industrienationen unterdurchschnittlich in die Sanierung unserer kritischen Infrastruktur investiert. Die Investionslücke ist immens und schade nachfolgenden Generationen.
Der RSV-Vorstand ist auch davon überzeugt, dass Investitionen in dichte Trink- und Abwasserleitungsnetze sich positiv auf die Umwelt, nachfolgende Generationen und die Kosten auswirken – besonders wenn rechtzeitig saniert wird und grabenlose Sanierungsverfahren zum Einsatz kommen. Wenn weniger Abwasser aus undichten Rohren austritt, wird das Grundwasser und damit die Umwelt geschont. Und wenn weniger Fremdwasser in die Rohre eindringt, wird die Klärung des Wassers technisch einfacher und kostengünstiger. Das wirkt sich positiv auf die Gebühren aus. Auf Verschleiß zu fahren, ist keine gute Lösung.
Artikel RSV-Vorstand Investitionen in kritische Infrastruktur
3r-01-02-2025_hoechsteeisenbahn-investitionen-leitungsinfrastruktur-rsv-kl.pdf (831,5 KiB)