RSV-News AZ-Leitungen: Erste Messungen abgeschlossen

Weitere Baustellen zur Sanierung von AZ-Rohren gesucht - die Kosten für Messungen übernimmt der RSV.

Bei der Anerkennung von Sanierungsverfahren für Asbestfaserzement-Rohre kommt der RSV voran: Auf einer Baustelle im niedersächsischen Wietze wurden jetzt im Auftrag des Verbands Messungen durch ein akkreditiertes Prüflabor vorgenommen. Die Aarsleff Rohrsanierung GmbH und der Auftraggeber hatten sich bereit erklärt, ihre Bauarbeiten für das Projekt zur Verfügung zu stellen. Die Kosten für die Messungen trägt der RSV.

Laut Geschäftsführer Volker Neubert hielt sich der Extraaufwand für das Unternehmen auf der Baustelle in Grenzen. "Es waren nur zusätzliche Absprachen nötig - die Messungen selbst haben nicht gestört. Im Gegenteil: Das Ganze haben wir gern in Kauf genommen. Denn auch wir als Unternehmen möchten wissen, woran wir sind", so Neubert.

"Abwarten ist die schlechtere Alternative"

Andreas Haacker, Vorsitzender des RSV ergänzt: "Es ist im Sinne aller - auch der Auftraggeber - wenn wir sagen können: Es gibt ein sicheres und anerkanntes Verfahren. Die Alternative wäre, abzuwarten, bis es zum Kollaps kommt - und das ist auf jeden Fall die schlechtere Alternative". Die Anerkennung des Schlauchlinings als Verfahrensgruppe hatte der RSV im vergangenen Jahr angestoßen – ausgelöst durch Anfragen und Hinweise von Verwaltungen und Behörden.

Anerkennung soll im Frühjahr abgeschlossen sein

Bis März will der RSV die Anerkennung um den unter Dach und Fach bringen. "Wir sind zuversichtlich, dass wir die Anerkennung als Verfahren durchsetzen können. Was wir brauchen, sind allerdings weitere Projektbaustellen, bei denen wir die Messungen durchführen können", sagt Daniel Korczinski vom Ingenieurbüro ISAS, der das Projekt für den RSV betreut. Der Verband übernimmt die Kosten für die Messungen. Anfragen werden an office@rsv-ev.de entgegengenommen und umgehend koordiniert.

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