RSV-News Heinz W. Richter: Freude über "frischen Wind" im RSV

Die Kritik saß: "Dass der RSV nun so weit weg in Hamburg sitzt und dann auch noch in der Shanghaiallee - das ist ein Punkt, der nicht so erfreulich ist". Mit diesen Worten beendete Heinz W. Richter seine Festansprache anlässlich des 60-jährigen Dienstjubiläums. Zuvor hatte Richter allerdings lobend auf die aktuellen Entwicklungen des Verbands hingewiesen. "Es weht jetzt frischer Wind im RSV und die jüngsten Entwicklungen freuen mich sehr - das betrifft auch das geplante Zusammengehen mit der GSTT."

Der 87-Jährige, der mit seinem Ingenieurbüro gawacon aktiv im Berufsleben steht, hatte anlässlich des Jubiläums viele seiner Weggefährten eingeladen. Richter ist Gutachter und Planer im Bereich von öffentlichen, privaten und industriellen Gas- und Wasserleitungen. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern des RSV im Jahr 1992 und bereitete den Weg des RSV als jahrelanger Geschäftsführer.

Die jetzige Geschäftsführerin Reinhild Haacker überbrachte die Glückwünsche des Vorstands zum Jubiläum und klärte die Festgesellschaft darüber auf, dass das "Shanghaien" in Hamburg längst nicht mehr üblich ist - auch nicht beim RSV. "Kapitäne der großen Frachter haben früher in den Seemannskneipen Matrosen betrunken gemacht, sie zu sich an Bord geschleppt und dann die Leinen losgemacht. Solche Methoden brauchen wir gottseidank beim RSV nicht", erklärte Haacker augenzwinkernd. Sie lobte Richters Pionierarbeit für den Verband, der in einer wichtigen Phase die Techniken der Rohrleitungssanierung vorangebracht hat.

Heinz W. Richter hat vier Bücher über Instandsetzung und Instandhaltung von Leitungen heraus und zwar „Rehabilitation von Druckrohrleitungen“ (2004), „Sanierung von Abwasserleitungen“ (2006), „Instandhaltung von Ortsgasnetzen“ (2007) sowie „Instandhaltung von Wasserverteilungsnetzen“ (2010).

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