Presse

Der Rohrleitungssanierungsverband gibt regelmäßig Pressemitteilungen zu dem Verbandsgeschehen sowie Fachbeiträge heraus. Außerdem stehen wir den Fachmedien sowie tagesaktuellen Medien gern für Statements zur Verfügung.

Anfragen richten Sie bitte an die Geschäftsstelle

Ansprechpartner für die Presse:

Dipl.-Journ. Reinhild Haacker

Telefon 040 21074167 bzw. Mobil 0176 43241699

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Vorstandsvorsitzender

Dipl.-Ing. Andreas Haacker

Siebert + Knipschild GmbH Ingenieurbüro für Kunststofftechnik

Telefn 040 688714140 (Siebert + Knipschild GmbH)

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Pressespiegel

Der RSV ist vor allem in den Fachmedien mit seinen Beiträgen und Standpunkten präsent. Schauen Sie einfach in unserem Pressespiegel, was aktuell über uns berichtet wird.

(24.04.2020) In der aktuellen BI_Umweltbau ist der RSV gleich viermal vertreten. Lesen Sie selbst.

(08.04.2020) Die "Allgemeine Bauzeitung" hatte bei der ersten Videokonferenz anlässlich der Corona-Krise teilgenommen und einen Bericht verfasst.

(08.04.2020) Das Rokatech-Journal hat die Mitteilung zum gemeinsamen Bildungspakt veröffentlicht, den unter anderem der RSV geschlossen hat.

(02.04.2020) Die 3R hat in der aktuellen Ausgabe 02/2020 mehrere Artikel unter den "RSV-Mitteilungen" veröffentlicht. Dazu gehört ein Bericht zum aktuellen Schachtsanierungs-Merkblatt, dem Wechsel in der Geschäftsführung und unseren aktuellen Hinweisen zur Coronavirus-Pandemie.

Hamburg, 16. Juni 2020. "Jetzt erst recht" – nach diesem Motto plädiert der Rohrleitungssanierungsverband (RSV) für ein weiterhin starkes Engagement der Netzbetreiber für die Sanierung. "Das Erhaltungsmanagement im Bereich der Abwasserinfrastruktur hat wieder erhöhte Priorität, vor allem angesichts steigender Hygieneanforderungen", sagt RSV-Vorstandsvorsitzender Andreas Haacker.

(29.02.2020) Zur Frage der Infektionsgefahr bei Arbeiten im Kanal stellt der Rohrleitungssanierungsverband fest: Das Coronavirus verbreitet sich nach aktuellen Kenntnissen nicht über Fäkalien, sondern über Tröpfchen von Mensch zu Mensch. Eine offizielle Stellungnahme dazu, ob insbesondere Arbeiten wie Fräs-, Spül- und Schleifarbeiten bei Sanierungen ein erhöhtes Risiko darstellen, hat der Verband bei den Berufsgenossenschaften angefragt.

Der Verband geht auch der Frage nach, ob eine direkte Ansteckungsgefahr durch den Kontakt mit Fäkalien aus dem Abwasser bestehen kann. Professor Christian Drosten vom Berliner Universitätsklinikum Charité, der zum Thema SARS-CoV-2 forscht, hat sich dazu in den Medien geäußert. In keinem Fall habe man mit dem Viruserbgut, das aus dem Stuhl Erkrankter stammt, Zellkulturen infizieren können, erklärt Drosten unter anderem in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“. Dies sei „eine gute Nachricht hinsichtlich Krankenhaushygiene und Infektionskontrolle“. Vielmehr werde das Coronavirus über den Rachen und über die Lunge übertragen. Ein hörenswertes Interview mit Drosten ist in der ARD-Mediathek zu finden.

Erfahrungen mit Abwasser in Rheinland-Pfalz

Bereits im Fall der erkrankten China-Rückkehrer, die Anfang Februar in einer Bundeswehr-Kaserne in Germersheim untergebracht wurden, hatte es Sorge über eine mögliche Ansteckung über das Abwasser gegeben. Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium gab Entwarnung. Laut der Zeitung Rheinpfalzwisse man, „dass von Abwasser, das mit solchen Krankheitserregern belastet ist und nach den in Deutschland allgemein für die gewöhnliche Abwasserentsorgung geltenden technischen Regeln entsorgt wird, keine Gefahr für die menschliche Gesundheit ausgeht.“

Offizielle Informationsquellen der Behörden

Bei konkreten Erkrankungsfällen sind die Gesundheitsämter der jeweiligen Kommunen zuständig, die den jeweiligen Landesministerien unterstehen. Auf Bundesebene verantwortet das Robert-Koch-Institut die Infektionskontrolle als Behörde des Bundesministeriums für Gesundheit. Alle Stellen geben auf ihren Internetseiten aktuelle Hinweise und informieren über die Vorsichtsmaßnahmen, die die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen sollen. Hier sind auch Hinweise für Arbeitgeber gegeben, um im Berufsalltag eine Ansteckung zu vermeiden – etwa durch gründliches Händewaschen und der Empfehlung, sich nicht mit der Hand ins Gesicht zu fassen.

DGUV informiert Berufsgruppen über Schutzmaßnahmen

Der Spitzenverband der Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) gibt außerdem Hilfestellung für Unternehmen im Bereich der Pandemieplanung. Laut DGUV gilt für Berufsgruppen wie Ärzte, Pflegekräfte oder Laborpersonal, die durch ihre Tätigkeit mit dem Virus in Kontakt kommen, die „Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit Biologischen Arbeitsstoffen“ (BioStoffV) und die einschlägigen Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA). „Nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse reichen die dort beschriebenen Maßnahmen aus“, heißt es auf der Website der DGUV. In der vierstufigen Skala der Risikogruppen ist das Virus wird in der Risikogruppe drei eingestuft. Dabei handelt es sich um "Biostoffe, die eine schwere Krankheit beim Menschen hervorrufen und eine ernste Gefahr für Beschäftigte darstellen können; die Gefahr einer Verbreitung in der Bevölkerung kann bestehen, doch ist normalerweise eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung möglich".

Arbeitsschutzmaßnahmen der BG ETEM

Die für den Arbeitsschutz im Kanal zuständige Berufsgenossenschaft BG ETEM hat bisher keine gesonderten Hinweise für die Berufsgruppe der im Kanal tätigen Arbeitskräfte zum Coronavirus ausgegeben. Der RSV hat eine aktuelle Anfrage gestellt und wird die Antwort an dieser Stelle einarbeiten. Die BG ETEM hat Regeln zum Arbeitsschutz bei Arbeiten in der Kanalisation herausgegeben.

RSV-Vorsitzender Andreas Haacker mahnt alle Beteiligten zu einer besonnen Kommunikation und erhöhte Aufmerksamkeit: „Das Coronavirus wird uns voraussichtlich noch monatelang oder sogar jahrelang beschäftigen.“

Sie haben Fragen?

Arbeitgeber, die Fragen haben – etwa zu bestimmten Tätigkeiten sowie zu bestimmten Arbeiten – können diese an uns senden. Wir werden sie sammeln und an die entsprechenden Stellen weiterleiten.

 

Bildunterschrift: Die Verbreitung von Viren über den Kanal nimmt der RSV jetzt in den Fokus. Foto von Anna Shvets von Pexels

 

 

Kontakt:

Rohrleitungssanierungsverband e. V.

Shanghaiallee 9

20457 Hamburg

040 21074167

presse@rsv-ev.de

Köln/Hamburg, 29. November - Synergien heben und gemeinsam für die Belange der Rohrleitungsinfrastruktur eintreten – das ist das Ziel der Kooperation zwischen dem Rohrleitungsbauverband (rbv) und dem Rohrleitungssanierungsverband (RSV). Mit einem Vertrag besiegelten beide Verbände nun eine engere Zusammenarbeit.

28.06.2019 - Mit dem Merkblatt 1.2 hat der Rohrleitungssanierungsverband (RSV) erstmals einen Standard zur Renovierung von Druckrohrleitungen definiert. In dem neuen Papier werden alle Aspekte des Druckschlauchliner-Verfahrens für diesen Spezialbereich beschrieben. Das Merkblatt steht Kommunen, Netzbetreibern, ausführenden Unternehmen und Ingenieurbüros zur Verfügung, zum Beispiel als Basis für Planung und Ausschreibungen.

Kassel, 24. Januar 2019 – Die diesjährige RO-KA-TECH wird neben der Fachausstellung ein Vortragsprogramm zu grabenlosen Technologien anbieten. Dies gab der Organisator der Messe, der Verband der Rohr- und Kanaltechnik (VDRK), jetzt bekannt. Unter dem Titel "Sanierung 2020-2030 – Quo vadis?" beteiligen sich Experten mehrerer Verbände – RSV, VSB, rbv und GSTT – gemeinsam mit dem VDRK an der Themengestaltung. Die RO-KA-TECH findet vom 8. bis 10. Mai 2019 in Kassel statt.

"Wir wissen aus den früheren Veranstaltungen, dass die RO-KA-TECH nicht nur wegen der hochkarätigen Innovationen der ausstellenden Firmen geschätzt wird. Vielen ist es auch wichtig, dass sie sich zusätzlich in Vorträgen auf den neuesten Stand der Entwicklungen bringen können", erklärt Ralph Sluke, Geschäftsführer des VDRK.

 

Das Programm wird im Obergeschoss der Messe stattfinden, und zwar am Mittwoch, 8. Mai, und Donnerstag, 9. Mai 2019. Geplant sind insgesamt zwölf Referentenbeiträge zwischen 10.30 und 14.30 Uhr. "So bleibt Zeit genug, um vorher und nachher auf der Messe zu verweilen. Die Teilnehmer sollen aber außerdem die Gelegenheit haben, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen – auch das gehört zu einem Messebesuch dazu", erklärt Sluke.

Aktuelle Entwicklungen bei grabenlosen Sanierungstechnologien, Ausschreibungen, Regelwerken und der Qualitätssicherung stehen während der zwei Vortragstage auf der Tagesordnung. Auch zu den Themen Fachkräftegewinnung und Building Information Modeling (BIM) konnten kompetente Redner gewonnen werden. Es ist geplant, das Vortragsprogramm der RO-KA-TECH als Fortbildung anerkennen zu lassen.

 Verbände stellen Programm gemeinsam auf die Beine

Besonders innovativ ist das Programm insofern, dass die Veranstaltung durch führende Verbände initiiert wurde. Der Rohrleitungssanierungsverband (RSV), die German Society for Trenchless Technologies (GSTT), der Rohrleitungsbauverband (rbv) und der Verband zertifizierter Sanierungs-Berater für Entwässerungssysteme (VSB) tragen zusammen mit dem VDRK durch ihre Experten dazu bei.

 Die Vortragsthemen sind unter www.rokatech.deonline abrufbar. Auf der Website können die Eintrittskarten für das Tagungsprogramm – ebenso wie die Eintrittskarten für die RO-KA-TECH selbst – direkt erworben werden. Die Zahl der Teilnehmer für die Vorträge ist begrenzt, eine rechtzeitige Buchung wird empfohlen.

 

 

 

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