RSV-News

Inliner, Schlauchlining & Co: Begriffe auf dem Prüfstand

(15.09.2020) "Inliner sind zwei Schuhe mit jeweils vier Rollen dran" - mit diesen Worten hat RSV-Geschäftsführerin Reinhild Haacker eine Diskussion beim Deutschen Schlauchlinertag entfacht. "Die Sprache in der Kanalsanierung wimmelt von missverständlichen, unverständlichen und nicht alltagstauglichen Begriffen", so das Fazit der gelernten Journalistin.  Der RSV werde  sich des Themas verstärkt annehmen, kündigte Haacker an. Schon jetzt bietet der RSV auf der Website leicht verständliche Fragen und Antworten für Bürger.

Einige der etwa 140 Zuhörer bei der Online-Veranstaltung hatten im Chat mitdiskutiert: "Allein das Aufzeigen, was andere unter unseren Begriffen verstehen, ist sehr interessant und hilfreich - es sensibilisiert einen", so ein Zuhörer. Anhand von Beispielen zeigte Haacker, wie man eine Anwohnerinformation aufbaut und welche Fehlerquellen lauern.

Haacker gab Tipps für Unternehmen und Netzbetreiber, wie zum Beispiel Lokalredaktionen auf das Thema Kanalsanierung aufmerksam gemacht werden und wie man dafür sorgt, dass Artikel abgedruckt werden. Auch das Thema Bilder spiele eine zunehmend wichtige Rolle - insbesondere in den sozialen Medien.

RSV bleibt dran

Das im Vortrag gezeigte Wörterbuch "Unterirdisch - Deutsch, Deutsch - Unterirdisch" war - für manche möglicherweise enttäuschend - nur eine Fotomontage. Wörter wie Schlauchlining, Inliner oder "offene Bauweise" sollten nach Empfehlung Haackers mit Worten umschrieben werden, die aus der Alltagssprache der Bürger stammen.

"Der RSV bleibt an diesem Thema dran", versprach Haacker. PR-Workshops sowie die Überprüfung der Regelwerke - sind In Planung. Über den Newsletter, der künftig an Netzbetreiber versendet wird, möchte der Verband alle auf dem Laufenden halten.

Weitere Informationen:

Fragen und Antworten zur Kanalsanierung

 

 

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