Wirtschaftsinstitut: "Lockdown light darf nicht auf Industrie übergreifen"

(16.11.2020) Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) warnt vor erheblichen Folgen eines echten "Lockdowns", wie er im April diesen Jahres in Deutschland verhängt wurde. "Entscheidend ist nun, dass die Maßnahmen weder verschärft noch über den Winter verlängert werden – und dass die Industrie verschont bleibt", heißt es in einer Stellungnahme des IW. Wunder Punkt sei vor allem eine Schließung von Schulen und Kitas, deren Folgen Arbeitnehmer mit Kindern zu tragen hätten.

"Man kann eine Volkswirtschaft nicht dauern aus- und wieder einschalten wie einen Lichtschalter, ohne dauerhafte Schäden anzurichten", sagt IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt laut Mitteilung des IW.

Aktuelle Corona-Beschränkungen kosten rund 17 Milliarden Euro

Die ökonomischen Auswirkungen der derzeitigen Beschränkungen sind nach Institutsangaben nicht so gravierend wie der Lockdown im Frühjahr, kosten aber dennoch rund 17 Milliarden Euro. Wirtschaft und Gesellschaft müssten lernen, mit dem Virus umzugehen, auch wenn ein wirksamer flächendeckender Impfschutz noch auf sich warten lässt. Dazu gehört auch, Schulschließungen soweit es geht abzuwenden.

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