Druckrohrsanierung mittels Schlauchlinertechnologie

 

Was ist technisch zu berücksichtigen, wenn Sanierungsvorhaben im Druckschlauchlining anstehen? Welche Vorgaben gelten zur Ausschreibung? Wie steht es um die Normen, Prüf- und Zulassungsverfahren? Mit Hochdruck arbeitet ein Ausschuss des Rohrleitungssanierungsverbandes (RSV) daran, die bisherige Regelwerks-Lücke in Bezug auf die Druckrohrsanierung durch Schlauchlinertechnologie zu schließen. Das entsprechende RSV-Merkblatt  soll Mitte nächsten Jahres erscheinen. Ein Bericht, der sich mit den aktuellen Qualitätsanforderungen ...

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Fragen und Antworten zu Schlauchlining, grabenlose Sanierung

Beschädigte Abwasserkanäle sollen durch ein Schlauchlining-Verfahren saniert werden. Was steckt dahinter?

Was früher Baggerschaufel und Ersatzrohr in wochenlangen Baustellen erledigten, übernehmen heute Robotertechnik, ferngesteuerte Fräsmaschinen und Hochleistungswerkstoffe innerhalb weniger Stunden: Mit dem sogenannten Schlauchlining-Verfahren werden in Deutschland mehrere tausend Kilometer schadhafte unterirdische Kanäle saniert. Die Technik ist vergleichbar mit einer minimalinvasiven Operation und sie gibt es seit fast 50 Jahren: Harzgetränkte Faserschläuche werden von einem Schacht zum anderen durch das alte Rohr gezogen, an das Altrohr angepresst und mit ...

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Sanierung von Abwasser-Schächten

Sanierung von Abwasser-Schächten
Handlungsbedarf, Sanierungstechniken und Qualitätssicherung (RSV-Merkblatt als Arbeitshilfe)
Dipl.-Ing. Ulrich Winkler, Lage

Bestandteil des öffentlichen Abwasser-Kanalisationsnetzes in Deutschland sind Kontrollschächte. Da die Schächte
ebenso wie die Kanäle Alterung und nutzungsbedingtem Verschleiß unterliegen, stellt sich auch bei ihnen die technische, ökonomische und organisatorische Herausforderung der regelmäßigen Zustands- und Funktionsüberwachung und gegebenenfalls einer Sanierung: Eine Aufgabe, für die es ein breites, kontinuierlich weiter wachsendes Spektrum technischer Lösungen gibt. Damit aber die ...

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Fremdwasser in Kanalisationsnetzen: Keine Sanierung, wenn das Grundwasser steigt?

Rund zwei Milliarden Kubikmeter Fremdwasser belasten jährlich Deutschlands Kanalnetze und Kläranlagen.
Hydraulisch überlastete Netze führen zur Verschmutzung von Oberflächengewässern, hydraulisch überlastete Kläranlagen leiden unter reduziertem Wirkungsgrad. Die Fremdwasserfracht stammt überwiegend aus undichten Abwasser-Kanalisationsnetzen.
Der RSV - Rohrleitungssanierungsverband e. V. nimmt deshalb eine aktuelle Veröffentlichung des Umweltbundesamtes
(UBA) zu diesem Thema zum Anlass, auf die ungebrochene Bedeutung konsequent realisierter Kanalsanierungsprogramme hinzuweisen.

In deutschen Kanalisationsnetzen fließen derzeit viererlei Wasser ...

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Qualitätssicherung in der Grundstücksentwässerung (Teil 2)

Notwendige Investitionen in die Prüfung und Sanierung von Grundstücksentwässerungsanlagen in Milliarden-Euro-Dimensionen führen zu der Forderung, dass diese Summen unbedingt in höchster Qualität verbaut werden müssen.
Stellt sich die Frage, wie der in der Regel technisch inkompetente Grundstückseigentümer dies realisieren soll. In Teil 1 dieses Fachbeitrags wurden die grundsätzlichen Kriterien dargestellt, die bei der Konzeption und Umsetzung eines Systems der Qualitätssicherung für die Arbeit in Grundstücksentwässerungsanlagen beachtet werden müssen. Nachfolgend werden die derzeit konkret existierenden Systeme der qualitätsbasierten ...

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Sanierung von Abwasser-Schächten

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Sanierung von Abwasser-Schächten
Handlungsbedarf, Sanierungstechniken und Qualitätssicherung (RSV-Merkblatt als Arbeitshilfe)
Dipl.-Ing. Ulrich Winkler, Lage

Bestandteil des öffentlichen Abwasser-Kanalisationsnetzes in Deutschland sind Kontrollschächte. Da die Schächte
ebenso wie die Kanäle Alterung und nutzungsbedingtem Verschleiß unterliegen, stellt sich auch bei ihnen die technische, ökonomische und organisatorische Herausforderung der regelmäßigen Zustands- und Funktionsüberwachung und gegebenenfalls einer Sanierung: Eine Aufgabe, für die es ein breites, kontinuierlich weiter wachsendes Spektrum technischer Lösungen gibt. Damit aber die Sanierung der Schächte grundsätzlich auf höchst möglichem Qualitätsniveau stattfindet, ist die konsequente Anwendung der anerkannten Regeln der Technik durch qualifizierte Unternehmen zwingend erforderlich. Den technologischen Status Quo dokumentiert das Merkblatt 6.2. des RSV Rohrleitungssanierungsverbandes e.V. zur Schachtsanierung.

Abwasser-Schächte als Problem:
Der Handlungsbedarf Kommunale Abwasserkanalisationssysteme in Deutschland sind inzwischen (Stand 2009) auf einen Gesamtbestand von über 561.681 km angewachsen [1]. Vom gesamten öffentlichen Infrastrukturbestand sind rd. 17 % kurz- bis mittelfristig sanierungsbedürftig [2]. Nicht zu vergessen ist jedoch, dass zu den Kanälen ein Bestand an Schachtbauwerken gehört, der dem gleichen Alters- und Nutzungsbedingten Verfall unterworfen ist. 2009 waren es etwa 13,5 Mio. Schächte im öffentlichen Raum. Schon 2004 waren rd. 31 % der Schächte älter als 50 Jahre [3, 4]. 

Wenn man berücksichtigt, dass diese Bauwerke, die fast ausnahmslos gemauert bzw. aus Betonringen zusammengefügtsind (also aus unelastischen Werkstoffen bestehen), vertikal in die Verkehrsflächen münden und den ununterbrochenen Lasten des Verkehrs viel direkter ausgesetzt sind als die meist metertief im Bodenhorizontal verlaufenden Leitungen, dann ist es plausibel anzunehmen, dass auch hier ein dringendes Instandhaltungsproblem auf seine Lösung wartet. Die vorliegenden Zahlen bestätigen diese Vermutung:
Die mittlere Schadensrate aller Schachtbauwerke, bezogen auf die Schadensrate verschiedener Kommunen, lag 2004 bei 30 % [5]. Hochgerechnet auf den Bestand von 2009 wäre dies ein Sanierungsbedarf von rd. 4 Mio. Schächten im öffentlichen Raum. Zum öffentlichen Bestand kommt der auf privaten Liegenschaften, der jedoch statistisch schwer fassbar ist. 2013 gab es allein 15,3 Mio. Einfamilienhaus-Grundstücke in Deutschland [6], die, je nach Entwässerungssystem, mindestens einen, fallweise auch zwei Schächte haben müssen. Hinzu kommen Wohnungsbau-Liegenschaften sowie die Abwasseranlagen von Industrie, Gewerbe und Handel. Eine Bestandsschätzung von 25 bis 30 Mio. Abwasserschächten in Grundstücksentwässerungssystemen dürfte also realistisch bis eher konservativ sein.

Trotz erheblicher Defektraten werden in der Praxis die Schächte nicht immer mit der gleichen Konsequenz behandelt wie die Kanalnetze, zu denen sie gehören. Das ist insofern fatal, als die Sanierung der Kanäle oft die Probleme Richtung Schacht verlagert. Wenn das Grundwasser steigt und zu intensiveren Infiltrationen am Schacht führt, ist ohne Schachtsanierung bei der Fremdwasserbekämpfung nicht viel (bis schlimmstenfalls nichts) gewonnen.
Bei den tatsächlich ermittelten Schadensarten in öffentlichen Abwasserschächten liegen lt. DWA [7] Schäden an Abdeckungen und Rahmen mit 37 % vorn. Es folgen Schäden an der Steighilfe mit 19 %;
Undichtigkeiten, Rissbildung und defekte Anschlüsse machen zusammen 30 % aller Schäden aus. Zu den 14 % anderen Schäden gehören auch Oberflächenschäden. Die Erhebung von Stein & Partner in 2004 auf der Basis von 62 Netzbetreibern [8] sieht die schadhaften Steighilfen mit 29 % vorn, gefolgt von Schäden an Abdeckungen, Rahmen (20 %) und Undichtigkeiten (18 %). Bedenklich ist vor allem der in beiden Fällen hohe Anteil von Undichtigkeiten. Schächte haben somit nicht unerheblich Anteil an den zentralen Risiken defekter Abwassersysteme: Exfiltration von Abwasser und Infiltration von Grundwasser. Die Sanierung von Schachtbauwerken steht in ihrer Dringlichkeit der Sanierung der Kanäle selbst in nichts nach. 
Sanierungstechnologie:
Ein weites Feld Das jeweils zur Schadensbehebung eingesetzte Verfahren hängt natürlich maßgeblich vom festgestellten, fallweise durchaus komplexen Schadensbild ab. Prinzipiell trifft man bei Schächten die gleiche Unterscheidung nach punktuellen Reparaturen, umfassenden Renovierungsmaßnahmen und der grundlegenden Erneuerung des gesamten Bauwerks durch Ersatz in offener Bauweise, wie bei der Instandsetzung von Kanälen (Nach DIN EN 752). 

GESAMTER FACHBEITRAG ALS DATEI IM ANHANG

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