Gefährdungsbeurteilung

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Die Vereinheitlichung des Rechts innerhalb der Europäischen Union wirkt sich in zunehmendem Maße auch auf das deutsche Arbeitsschutzrecht aus. Zunehmend wird dabei die Verantwortung von den Unfallversicherungsträgern auf die Unternehmen übertragen. Dies hat zur Folge, dass immer mehr klassische Unfallverhütungsvorschriften zurückgezogen werden und der dort ehemals geregelte Arbeitsschutz in die Eigenverantwortung der Arbeitgeber gelegt wird.Nach § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) muss der Arbeitgeber für seine Beschäftigten die mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen und Risiken ermitteln und entsprechendeSchutzmaßnahmen festlegen.Die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung ist somit eine der grundlegenden Pflichten des Arbeitgebers.Eine Gefährdungsbeurteilung besteht aus einer systematischen Feststellung und Bewertung von relevanten Gefährdungen und der Ableitung entsprechender Maßnahmen. Die aus der Gefährdungsbeurteilung resultierenden Maßnahmen müssen auf ihre Wirksamkeit hin überprüft und an sich ändernde Gegebenheiten angepasst werden.
Ludger Wehr (micwehr, Igensdorf)

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