RSV-Arbeitskreis 6.2

Schachtsanierung

Es gibt rund 14 Millionen Schachtbauwerke in Deutschland. Sie sind damit ein wesentlicher Bestandteil bei der Errichtung und der Nutzung von Abwasserleitungen und -kanälen. Schon die Vielfalt an Funktionen von der Abwasserableitung über die Richtungsänderung bis hin zur Sicherstellung der Zugänglichkeit für Reinigung, Inspektion und letztlich die Sanierung der Kanäle machen die Bedeutung der Bauwerke deutlich. Auch die gesetzlichen Grundlagen – so das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und die Landeswassergesetze (LWG) – beziehen die „Tore zur Unterwelt“ konkret mit ein. Doch die Praxis zeigt: Entgegen ihrer Bedeutung werden Schachtbauwerke bei Sanierungsarbeiten an den Kanalnetzen eher stiefmütterlich behandelt. Zur Zeit erfolgt die Sanierung von Schächten mit vorgefertigten Kurzrohren, örtlich hergestellten und erhärtenden Auskleidungen, montierten Einzelelementen, integrierten Verankerungen, GfK- oder PE-Segmenten, Ortslaminaten, mineralischen Beschichtungen, organischen Beschichtungen und anderen Verfahren.

Dieses Merkblatt befindet sich gerade in der Überarbeitung, eine Freigabe ist für Q1/18 geplant.