Keyhole – das Schlüsselloch zur Rohrleitung

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Grabenlose Erneuerungen von Wasser- und Gasleitungen gehören heute zum Standard der Tiefbaubranche, haben sich bewährt und sind wirtschaftlich. Die Vorteile grabenloser Verfahren zur Rehabilitation von Wasser- und Gasrohrnetzen sind unbestritten. Sie sind umwelt- und ressourcenschonend. Ein bisher unzureichend gelöstes Problem bei grabenlosen Erneuerungsverfahren ist aber der Straßendeckenschluss für die Hausanschlüsse. Hausanschlüsse verursachen bisher durch große Hausanschlussgruben relativ hohe Kosten. Vielfach treten durch Setzungserscheinungen der wieder „instand gesetzten“ Straßen Folgeschäden auf. Mit der Keyhole-Technik, dem „Schlüsselloch“ zur Rohrleitung und dem Einbau der Hausanschluss-Armaturen von der Straßenoberfläche aus sowie dem Verschluss des „kleinen Bohrloches“ mit dem Bohrkern kann auch dieses Problem gelöst werden. Im Folgenden werden einige Probleme der bisherigen Hausanschlusstechnik bei grabenloser Erneuerung von Wasser- und Gasleitungen sowie die Arbeiten der letzten zwei Jahre zur Entwicklung der Keyhole-Technik einschließlich einer Versuchsbaustelle dargestellt.

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