Altrohr-Zustand III und Grundwasser: Nachweiskonzept für Liner in nicht dauerhaft standsicheren Kanälen

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Für die Sanierung von nicht mehr dauerhaft standsicheren Abwasserkanälen und -leitungen (Altrohr-Zustand III) mit Lining- und Montageverfahren reicht die Aufstellung einer einzelnen statischen Berechnung in der Regel nicht aus.

Insbesondere bei wechselnden Überdeckungshöhen und/oder einem schwankenden Grundwasserspiegel ist ohne genauere Berechnungen nicht vorab abschätzbar, welche Einwirkungskombinationen zu den größten Beanspruchungen des Liners und des Altrohres führen. Darüber hinaus kann ein eventuell vorhandener Ringspalt zwischen Liner und Altrohr entweder günstig oder aber auch ungünstig wirken. Aus diesem Grunde wird in diesem Fachbericht ein systematisches Nachweiskonzept für den Altrohr-Zustand III vorgestellt, das in dem neuen Rechenmodul M127-2 der Software IngSoft EasyPipe bereits integriert ist.

BERECHNUNGSGRUNDLAGEN
Die statische Berechnung und Bemessung von Linern in Kanälen erfolgt auf Grundlage des ATV-Merkblatts M 127-2 „Statische Berechnung zur Sanierung von Abwasserkanälen und -leitungen mit Lining- und Montageverfahren“ in der Ausgabe vom Januar 2000. Diese Berechnungsvorschrift wird derzeit von der Arbeitsgruppe ES 8.16 der DWA überarbeitet. Die Neufassung soll als DWA-Arbeitsblatt A 143-2 erscheinen, dessen Gelbdruck bereits seit November 2012 vorliegt. Die entscheidende Grundlage für die statische Berechnung von Linern ist der Zustand des Altrohres.

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